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Laatzen Besuch aus Partnerstädten: Klimaschutz steht im Vordergrund
Umland Laatzen

Laatzen: Der Klimaschutz steht beim Besuch den Partnerstädten im Vordergrund

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13:00 23.09.2019
Auf dem Marktplatz in Laatzen vereint: Vertreter aus Laatzen, Guben, Gubin, Grand-Quevilly und Waidhofen. Quelle: Tobias Lehmann
Laatzen

Beim diesjährigen Treffen der Vertreter aus Laatzens Partnerstädte Gubin und Guben, Grand-Quevilly und Waidhofen an der Ybbs stand der Klimaschutz im Vordergrund. Insgesamt 15 Gäste sind drei Tage lang in Laatzen zu Gast. „Bisher haben wir bei diesen Besuchen immer Ausflüge zu besonderen historischen oder kulturellen Stätten gemacht. Dieses Jahr besichtigen wir die Ökologische Schutzstation am Steinhuder Meer“, sagte die Vorsitzende der AG Partnerschaften, Petra Herrmann in einem Pressegespräch am Sonntag.

Klimaschutz hat in allen Kommunen einen hohen Stellenwert

Bürgermeister Jürgen Köhne sagte, dass der Klimaschutz in allen Kommunen einen hohen Stellenwert habe. So werde in Guben gerade ein Quartier mit Gebäuden aus den Zwanziger- und Fünfzigerjahren ganzheitlich energetisch saniert. Das Areal soll nach dem Bauhaus-Stil gestaltet werden. Im polnischen Gubin stehe zurzeit die Abfallentsorgung im Vordergrund, und in Waidhofen wird ein Wasserkraftwerk ökologisch gestaltet. In Grand-Quevilly wird die Biodiversität innerhalb der Stadt vorangetrieben. Außerdem entwickelt die französische Gemeinde ein Pilotprojekt, die Straßenbeleuchtung nachts dunkler zu machen oder teilweise ganz abzuschalten. „Das sorgt für energetische Einsparungen und ist gut für die Tierwelt“, sagte Köhne. Der Klimaschutz soll auch bei den zukünftigen Treffen einer der Schwerpunkte sein.

Besucher fühlen sich wohl auf dem Brunnenfest

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass erstmals in seiner Amtszeit Vertreter aus Laatzens Partnerstädte in Frankreich, Österreich und Polen gemeinsam der jährlichen Einladung folgten. Dafür bekamen sie dann auch ein besonderes Programm geboten. Am Sonnabend besuchten sie das Brunnenfest in Grasdorf – und alle waren begeistert. „Das Fest ist ein tolles Zeichen von Bürgerengagement. Am Tag danach haben wir von unserem Hotel aus gesehen, wie die Veranstalter den Müll selbst weggeräumt haben“, sagten die polnischen Besucher. Die Vertreter aus Guben und Waidhofen lobten unter anderem die Kommunikativität des Festes, die alle Altersschichten verbindet. Die Franzosen sagten, dass es eine ganz tolle Stimmung gewesen sei. Sie lobten auch die Vielzahl der Angebote. So seien sie selbst unter anderem ganz fasziniert von den Künsten eines Seilmacher gewesen.

Die Vertreter der Partnerstädte werden am Dienstag wieder abreisen. Köhne zog bereits vorab ein positives Fazit: „Dieser gemeinsame Austausch ist für uns alle wertvoll. Wir hoffen, dass in Zukunft vielleicht auch die Vereine unserer Städte noch einen intensiveren Kontakt zueinander aufbauen“, sagte er.

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Von Tobias Lehmann

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