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Laatzen Feuer bricht in Garage in Rethener Wohngebiet aus
Umland Laatzen Feuer bricht in Garage in Rethener Wohngebiet aus
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00:17 14.04.2019
Ein Feuer ist in der Nacht zu Donnerstag in einer als Abstellraum genutzter Garage am Ilseder Ring ausgebrochen. Ein älterer Hausbewohner kam mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. 32 Feuerwehrleute aus Rethen und Laatzen waren an den Löscharbeiten beteiligt. Quelle: Senft (Stadtfeuerwehr Laatzen)
Rethen

Bei einem Brand im Rethener Wohngebiet Holzfeld ist in der Nacht zu Donnerstag ein 69-Jähriger offenbar leicht verletzt worden. Der Mann hatte zunächst versucht, das in der Garage eines Einfamilienhauses am Ilseder Ring ausgebrochene Feuer selbst mit einem Gartenschlauch zu löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung kam er in eine Klinik. Drei weitere Hausbewohner blieben unverletzt. Die Polizei hat als Brandursache einen Defekt an der Elektroinstallation ausgemacht.

32 Feuerwehrleute aus Rethen und Laatzen waren an den Löscharbeiten beteiligt. Quelle: Senft

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 69-Jährige den Rauchgeruch wahrgenommen und seine 58-jährige Frau sowie die beiden mit im Haus lebenden erwachsenen Kinder geweckt. Die Tochter setzte um 3.15 Uhr den Notruf ab. „In dem Wohngebiet roch es bei der Anfahrt schon verbrannt“, berichtete Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Als die Helfer eintrafen, waren der Senior und sein 29 Jahre alter Sohne dabei, mit Wasser aus dem Gartenschlauch gegen die Flammen anzukämpfen, die aus der als Abstellraum genutzten Garage drangen. Sodann übernahm die Feuerwehr.

Die Helfer und Trupps mit Atemschutzgeräten näherten sich von zwei Seiten der Garage, die direkt an das Wohnhaus angrenzt.

Die Polizei schätzt den Schaden in und an der Garage sowie einer Hauswand auf rund 20.000 Euro. Quelle: Senft

Sie räumten verbrannte Möbel, Spielzeug und Gartengeräte ins Freie und öffneten mit einer Multicutsäge eine Zwischendecke, um an Brandherde in der Dämmung zu gelangen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte vermieden werden. Um 3.45 Uhr gab es dann die erleichternde Meldung: „Feuer aus“.

Nach der Untersuchung des Brandortes am Donnerstagnachmittag geht die Polizei von einem technischen Defekt an der Elektroinstallation aus: ein Kabel war gequetscht und ist zu heiß geworden. Wer das Kabel wann verlegt hat, ist nicht bekannt.

Der Schaden in der Garage sowie an dem Gebäude mitsamt der angrenzenden Wohnhauswand wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Mehr Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Laatzen finden Sie hier in unserem Polizeiticker.

Von Astrid Köhler

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