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Laatzen Gleidinger setzt bei Gartenarbeit Hecke und Pergola in Brand
Umland Laatzen

Laatzen: Gleidinger setzt bei Gartenarbeit Busch in Brand

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00:19 17.05.2019
Beim Abflammen von Unkraut hat ein Hausbesitzer am Montagabend auch einen Busch in Brand gesetzt. Quelle: Feuerwehr
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Gleidigen

Die Arbeit mit offenem Feuer und das auch noch bei Wind ist nicht zu unterschätzen. Diese Erfahrung hat am Montagabend ein Anwohner der Ritterstraße in Gleidingen machen müssen, als er mit einem Gasbrenner versuchte das Unkraut auf seiner Zufahrt zu beseitigen. Versehentlich setzte der Senior dabei auch eine fast zwei Meter hohe Hecke auf seinem Grundstück sowie die nahestehende Pergola in Brand.

„Nachbarn haben plötzlich eine große Rauchentwicklung gesehen und konnten diese zunächst nicht zuordnen“, berichtet André Oestreich, Sprecher der um 18.59 Uhr alarmierten Ortsfeuerwehr Gleidingen. Es habe die Sorge und Panik bestanden, dass das Feuer aufgrund des Windes auf das nur wenige Meter entfernt stehende Haus übergreift.

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Mit Wasser aus Gartenschläuchen gelang es den Nachbarn, darunter ein Berufsfeuerwehrmann aus Hannover, schließlich die sich ausbreitenden Flammen zu bekämpfen. Die 14 Helfer der herbeigerufene Ortsfeuerwehr mussten nur noch letzte Glutnester löschen und mit Dunggabeln auseinanderziehen. Anschließend überprüften sie den Bereich mit einer Wärmebildkamera.

Am Haus seien keinerlei Schäden entstanden, so Oestreich. Von dem Buschwerk jedoch und den Stützpfosten der Pergola blieben nur noch verkohlte Reste übrig. Der Eigentümer selbst sei mit dem Schrecken davon gekommen, so der Feuerwehrsprecher, der eindringlich zur Vorsicht beim Umgang mit derartigen Brennern warnt – zumal bei Wind und Trockenheit. Fliegende Funken könnten schnell größere Schäden anrichten, weiß Oestreich.

Immer wieder muss die Feuerwehr bei Gartenarbeiten ausgelöste Brände löschen, so wie jüngst eine brennende Hecke in Pattensen im April und den Buschbrand am Grasdorfer Wachtelweg im Juni 2018.

Der Einsatz an der Ritterstraße, zu dem am Montagabend auch die Polizei mit ausgerückt war, verlief verhältnismäßig glimpflich. Gegen 19.40 Uhr konnten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute wieder einrücken.

Von Astrid Köhler

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