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Laatzen Grasdorfer Haltestelle Neuer Schlag soll barrierefrei werden
Umland Laatzen

Laatzen: Grasdorfer Haltestelle „Neuer Schlag“ soll im Sommer ausgebaut werden

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07:35 12.10.2019
Läuft alles nach Plan soll die Bushaltestelle "Neuer Schlag" an der Grasdorfer Straße Am Kamp im Sommer 2020 barrierefrei ausgebaut werden. Quelle: Astrid Köhler
Grasdorf

Niemand kann behaupten, die Stadt Laatzen habe sich bisher zu wenig mit dem barrierefreien Ausbau der Grasdorfer Bushaltestelle Neuer Schlag beschäftigt. Mehrfach schon hat sie Förderanträge eingereicht und Mittel in den Haushalt eingestellt. Doch in der ersten Antragsrunde für 2017 war die Maßnahme mit 30.000 Euro noch zu günstig für eine Förderung der Landesnahverkehrsgesellschaft. Als die Stadt dann für beide Haltestellenseiten Mittel beantragte, um die sogenannte Bagatellgrenze von 35.000 Euro für eine Förderung zu überschreiten, gingen keine geeigneten Angebote ein. Vielmehr lagen diese deutlich über den geschätzten Kosten. Im dritten Anlauf nun, so die Hoffnung, soll es klappen und die Bushaltestelle mit Hochborden ausgestattet werden.

70.000 Euro stehen im Haushalt bereit

Laatzen habe Fördermittel für die Haltestellen auf beiden Seiten der Straße Am Kamp beantragt, teilte Stadtsprechern Nele Beck jüngst dem Ortsrat mit. Mit dem Bescheid sei Anfang Februar zu rechnen. Sobald der Haushalt genehmigt sei, könne die mit 70.000 Euro veranschlagte Maßnahme ausgeschrieben werden und im Sommer dann idealerweise mit dem Bau begonnen werden.

Wie Stadtrat Axel Grüning auf Nachfrage erklärte, werden im Zuge dessen auch der derzeit eher einem Trampelpfad gleichende kurze Fußweg auf der Ostseite der Straße bis zur Ampelkreuzung an der Hildesheimer Straße gepflastert. Unmittelbar an der Haltestelle liegt auch ein Lebensmittelmarkt.

Die EU-Behindertenrechtskonventionen und das seit 2013 geltende Personenbeförderungsgesetz sehen vor, dass der öffentliche Nahverkehr in Deutschland ab 2022 vollständig barrierefrei sein soll. Die Region Hannover wird dieses Ziel, das ist seit Längerem klar, verfehlen, und auch in Laatzen gibt es noch viel zu tun. Von 86 Haltepunkten im Laatzener Stadtgebiet waren zuletzt nur 18 mit Hochborden oder Ähnlichem ausgestattet.

Weitere Straßen- und Wegearbeiten in Laatzen-Mitte

Zwei andere Maßnahmen in Laatzen-Mitte plant die Stadt noch in diesem Jahr. Mitte November soll damit begonnen werden, die Otto-Hahn-Straße nahe der Einmündung zur Wülferoder Straße aufzupflastern. Ortsrat und Rat hatten dies in der Tempo-30-Zone mehrheitlich beschlossen, um den Verkehr auf Höhe der Kindertagesstätte der Thomasgemeinde noch weiter auszubremsen. Mit den Arbeiten am Verbindungsweg von der Senefelderstraße zur Erich-Panitz-Straße soll ebenfalls noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Weg, an dem im Frühjahr radikal alle Sträucher und anderes Seitengrün entfernt worden waren und wo es derzeit mehrere Treppenstufen gibt, soll künftig auch barrierefrei zu nutzen sein.

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Von Astrid Köhler

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