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Laatzen Hakenkreuze an Schulwand geschmiert – Staatsschutz ermittelt
Umland Laatzen

Laatzen: Hakenkreuze an Schulwand geschmiert – Staatsschutz ermittelt

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13:30 22.11.2019
Symbolbild Quelle: Rainer-Droese
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Laatzen-Mitte

Acht Hakenkreuze sowie ein Schriftzug wurden am Freitag gegen 6 Uhr an verschiedenen Gebäudeteilen der Albert-Einstein-Schule an der Wülferoder Straße entdeckt. Der oder die unbekannten Täter hatten die Gebäude in der Nacht beschmiert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben der Polizei hatte der Hausmeister die verfassungsfeindlichen Schmierereien am frühen Morgen entdeckt und gemeldet. Einsatzkräfte der Polizei stellten fest, dass acht Hakenkreuze in einer Größe von jeweils rund einem Quadratmeter sowie der Schriftzug "NS-Zone" in der Größe von 2,80 Meter mal 80 Zentimeter an den Wänden prangten. Sie befanden sich unter anderem am Haupt- und einem Nebeneingang von Laatzens größter und öffentlich zugänglicher Schule.

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AES setzt sich mit NS-Zeit auseinander

Die Albert-Einstein-Schule (AES) ist unter anderem als Europaschule sowie als Schule gegen Rassismus ausgezeichnet worden und setzt sich vielfältig mit der NS-Zeit und besonders der lokalen Erinnerungskultur auseinander. Erst vor Kurzem hatten Schüler an der Gedenkveranstaltung in Gleidingen für die Novemberpogrome 1938 teilgenommen und im Frühjahr nach dreijähriger Arbeit eine Ausstellung über NS-Täter eröffnet.Im Juni hatte die AES dem Holocaustüberlebenden und Laatzener Ehrenbürger Salomon Finkelstein das Ehrenabitur überreicht.

Die in der Nacht zu Freitag mit schwarzer Farbe aus einer Sprühdose geschmierten Hakenkreuze wurden bereits vor Schulbeginn mit Farbe übermalt, teilte der Leiter der Schule mit. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, den Kriminaldauerdienst Hannover anzurufen: Telefon (0511) 1095555.

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