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Laatzen Kommentar: KSG-Schelte ist eine Retourkutsche
Umland Laatzen

Laatzen: Laatzener KSG-Schelte ist eine Retourkutsche

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15:46 27.11.2019
Die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) zieht von Alt-Laatzen nach Hannover um. Quelle: Daniel Junker
 

Wohnungsunternehmen mit öffentlicher Beteiligung wie die KSG Hannover spielen derzeit eine so wichtige Rolle wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Da sie keine Gewinne erzielen müssen, dämpfen sie den horrenden Aufwärtstrend bei den Mietpreisen. Laatzens Parteien drängen die KSG deshalb schon seit Jahren mit Recht dazu, mehr zu bauen – mit bislang, zumindest was Laatzen betrifft, bescheidenem Erfolg.

Der Aufstand gegen den Umzug nach Hannover ist vor diesem Hintergrund wohl eher als Retourkutsche zu verstehen denn als sachlicher Vorstoß. Es stimmt zwar, dass Hannover als Kommune nicht zu den KSG-Gesellschaftern zählt. Allerdings ist die Landeshauptstadt sowohl über die Region, als auch über die Sparkasse Hannover, die erhebliche KSG-Anteile besitzen, involviert.

Es ist ohnehin zu kurz gedacht, beim Bau von Wohnungen nur auf die eigene Kommune zu schielen. Der Wohnungsmarkt ist in der gesamten Region angespannt. Ob neue, bezahlbare Wohnungen nun in Hannover, Ronnenberg oder Laatzen entstehen – entscheidend ist, dass sie überhaupt gebaut werden. Dass die KSG bei ihrem Laatzener Bestand kaum vorankommt, ist zudem teilweise ein hausgemachtes Problem: Die Stadt selbst war es, die 2015 den Zuschlag für den Alt-Laatzener Flebbehof an den hochpreisigen Konkurrenten Meravis vergab, der so die KSG ausstach, die sich ebenfalls beworben hatte. Günstige Wohnungen spielten damals leider noch keine Rolle.

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Von Johannes Dorndorf

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