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Laatzen Lou Hoffner und Hansi Kraus spielen „Love Letters“ vom Schreibtisch aus
Umland Laatzen

Laatzen: Lou Hoffner und Hansi Kraus spielen „Love Letters“ vom  Schreibtisch aus

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10:52 23.11.2019
Theater im Schulforum: Lou Hoffner und Hansi Kraus lesen spielend "Love Letters" des US-Dramatikers Albert Ramsdell Gurney Jr.. Darin geht es um den Briefwechsel zweier seit der Grundschulzeit miteinander verbundenen und doch nie ganz zueinander findenden Figuren Melissa und Andrew. Quelle: Torsten Lippelt
Laatzen-Mitte

Wer im Zeitalter von Internet, E-Mail und WhatsApp noch Briefe schreibt, wird sich beim Theaterabend im Erich-Kästner-Schulzentrum wohl gefühlt haben. Die Stadt Laatzen präsentierte dort am Mittwoch das Stück „Love Letters“ des US-Dramatikers Albert Ramsdell Gurney mit zwei bekannten Darstellern: dem seit den Sechzigerjahren aktiven Schauspieler Hansi Kraus (“Die Lümmel von der ersten Bank“) und Musikerin Lou Hoffner.

Rund 100 Zuschauer erlebten große Gefühle und kleinen Gesten – in Schriftform vorgetragen. Über fast fünf Jahrzehnte lang, so ist es den Briefen zu entnehmen, näheren sich Melissa Garner und Andrew Makepeace III. an und finden doch nicht zueinander: Teenagerliebe und Eifersucht, Zweifel am einzuschlagenden Lebensweg und gesellschaftliche Hemmnisse treten ebenso hervor, wie die Persönlichkeit und Beziehung der Schreibenden. Als Melissa schließlich nach zahlreichen psychischen Problemen und alkoholkrank – wie ihre Mutter - stirbt, gesteht Andrew, dass Melissa die Liebe seines Lebens war. Ein Ende ohne Happy End.

Rolle spielen am Schreibtisch

Auch wenn der bühnen- und kameraerfahrene Schauspieler Hansi Kraus und die vom Eurovision Song Contest 2003 bekannte Musikerin Lou Hoffner (11. Platz) ,nur’ lesend am Schreibtisch spielten, vermittelten sie ein überzeugendes Bild der verschiedenen Lebens- und Gefühlslagen.

Lou Hoffner kommt mit ihrer Mimik und Gestik gut rüber“, sagte die Alt-Laatzenerin Silvia Wartchow anerkennend. „Meine Frau und ich werden zuhause gleich erstmal in unseren eigenen Liebesbriefen nachlesen“, kündigte der durch das Stück inspirierte Klaus-Dieter Meyer an.

Laatzens Wirtschaftsförderer Jörg Schmidt stimmte der Theaterabend zwar zufrieden aber nicht glücklich: „Wir haben mit mehr Besuchern gerechnet. Immerhin sind die beiden Darsteller ja aus Funk und Fernsehen bekannt.“

Weihnachtsmärchen am 21. Dezember

Die nächste von der Stadt präsentierte Veranstaltung im Erich-Kästner-Schulzentrum wird am Samstag, 21. Dezember, das Weihnachtsmärchen „Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“, sein, nach einer Geschichte von Hans de Beer. Während die 14.30 Uhr-Aufführung so gut wie ausverkauft ist, gibt es für die um 16.30 Uhr noch Restkarten an der Information im Foyer des Rathauses. Erwachsene zahlen 9 und Kinder 6 Euro.

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Von Torsten Lippelt

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