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Laatzen Mini City zeigt Kindern im Leine-Center die Berufswelt
Umland Laatzen Mini City zeigt Kindern im Leine-Center die Berufswelt
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00:23 27.09.2018
Elif, 2, übt sich im Bauen in der Mini City im Leine-Center. Quelle: Katharina Kutsche
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Laatzen-Mitte

Fleißig stapelt Elif Ziegelsteine und Dachpfannen in einen Eimer. Den zieht sie hinüber zu einem Rohbau, wo sie das Material verbaut – und das ziemlich akkurat, wenn man bedenkt, dass Elif im November drei Jahre alt wird. Das kleine Mädchen mit den blonden Locken ist eines der Kinder, die am Montagmittag die Mini City im Leine-Center ausprobieren. In den acht Stationen, die im Erdgeschoss des Einkaufszentrums aufgebaut sind, sollen die Kleinen in die Berufswelt der Großen schauen dürfen. Die Aktion ist Teil einer neuen Marketingstrategie des Center-Managements.

Vom Friseurtisch bis zur Gewahrsamszelle: So sehen einige der Stationen in der Mini City aus.

„Wir möchten das Leine-Center als familienfreundlichen Ort in der südlichen Region präsentieren“, sagt Centermanager Guillermo Paveda. Seit April hat das Center mit Unibail-Rodamco einen neuen Betreiber. Deren Ziel: das Center aufhübschen, sein Profil schärfen. Die Mini City, ein Aufbau einer spezialisierten Eventagentur in der Ladenpassage im Erdgeschoss, soll ihren Beitrag dazu leisten. Sie startete am Montag und ist drei Wochen lang täglich im Leine-Center geöffnet: montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr, freitags und sonnabends von 11 bis 18 Uhr.

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Erst das Material zusammensuchen, dann bauen. Quelle: Katharina Kutsche

Das Angebot richtet sich an Vorschulkinder, aber auch an deren ältere Geschwister. Die einzelnen Stationen stellen je eine Themenwelt dar, vom Blumenladen zur Arztpraxis, vom Supermarkt zur Polizeistation, dazu ein Friseurladen und für den kulturellen Anspruch ein Theater. Und die Baustelle, auf der Elif gerade arbeitet, beobachtet von ihren Eltern und begleitet von einer Betreuerin. Die Kinder spielen mit berufstypischen Utensilien: Schubkarren und Steine auf der Baustelle, einen Arztkoffer und einen Röntgenapparat in der Arztpraxis, eine Kasse mit Scanner im Supermarkt. Jeder Bereich ist mit Centermitarbeitern besetzt, die die kleinen Nachwuchsärztinnen und -friseure anleiten – aber keine Kinderbetreuung anbieten. Das betont auch Poveda: „Die Kinder sollen ihren Spaß haben und Berufe kennenlernen. Die Eltern dürfen gern mitmachen, sollten nicht nur zuschauen.“

Eine richtige Kinderbetreuung soll es dann ab Oktober oder November geben: Ebenfalls im Erdgeschoss, in einem ehemaligen Ladengeschäft direkt links neben C&A, richtet das Centermanagement eine „Kids’ Area“ eingerichtet. Dort können Eltern ihre Kinder zur professionellen Betreuung abgeben, um ihre Einkäufe in Ruhe zu erledigen.

Von Katharina Kutsche

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