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Laatzen Nächtliche Arbeiten an Hochbahnsteig in Rethen dauern länger
Umland Laatzen

Laatzen: Nachtarbeiten am Hochbahnsteig Rethen dauern länger

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13:24 14.07.2020
Wegen der Baustelle für den neuen Hochbahnsteig Galgenbergweg wird die Hildesheimer Straße vom 24. Juli bis 10. August in beide Richtungen gesperrt. Quelle: Astrid Köhler
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Rethen

Ursprünglich sollten die Nachtarbeiten am neuen Rethener Hochbahnsteig Galgenbergweg am Freitag beendet werden. Weil aber eine der Maschinen ausfiel und repariert werden musste, verzögern sich die Arbeiten an der Fahrleitung, und es muss bis voraussichtlich Ende nächster Woche auch nachts geackert werden mit Licht, Lärm und Schmutz.

Die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (Infra) als Bauherr bittet um Verständnis und bemüht sich, die Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu beschränken, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

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Vollsperrung der Hildesheimer Straße

Der weitere Zeitplan sei davon nicht beeinträchtigt. Wie angekündigt wird die seit Mai als Einbahnstraße Richtung Süden ausgewiesene Hildesheimer Straße vom 24. Juli bis 10. August komplett gesperrt. Der Verkehr wird dann in beide Richtungen über die Bundesstraßen 6 und 443 umgeleitet. Langsamere Fahrzeuge, die bautechnisch nicht schneller als 60 Kilometer pro Stunde fahren, dürfen auch die Abkürzung durch die Braunschweiger Straße, das Gleidinger Neubaugebiet und die Triftstraße nehmen.

Stadtbahnverkehr ruht neun Tage im August

Die Stadtbahnen fahren zumeist normal weiter, nur vom 1. bis 10. August gilt auch für sie eine Sperrzeit. Die Üstra richtet einen Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Rethen und Sarstedt ein. Über die Einzelheiten werde noch gesondert informiert, heißt es. Klar ist bisher nur: Ab Montag, 10. August, 3 Uhr, sollen die Stadtbahnen wieder fahren.

Hochbahnsteig soll zum Jahresende fertig sein

Der neue Hochbahnsteig soll planmäßig zum Jahresende in Betrieb gehen. Wegen des Coronavirus können Änderungen im Bauablauf jedoch nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Bauherren www.infra-hannover.de.

Von Astrid Köhler