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Laatzen OB-Kandidatin der Linken diskutiert im Stadthaus
Umland Laatzen

Laatzen: OB-Kandidatin für Hannover Kaußen diskutiert mit Bürgern im Stadthaus

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09:54 12.10.2019
Die Laatzenerin Jessica Kaußen kandidiert für das Oberbürgermeisteramt in Hannover. Quelle: Michael Thomas (Archiv)
Laatzen-Mitte

Heimspiel für Jessica Kaußen: Die Partei Die Linke lädt für Dienstag, 15. Oktober, zu einem Bürgerdialog mit der in Laatzen-Mitte lebenden Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Hannover ein. Unter dem Thema „Oberbürgermeister*in-Wahl in Hannover, das geht uns alle an“, will die Linke ab 19.30 Uhr mit Laatzener Bürgern im Stadthaus am Marktplatz 2 ins Gespräch kommen. Diese können unter anderem ihre Erwartungen an die mögliche Oberbürgermeisterin Jessica Kaußen und die Wünsche, die sie an die Stadt Hannover haben, äußern.

 „Ich glaube, dass die strikte Trennung zwischen der Stadt Hannover und der Region auf Dauer nicht zu halten ist“, sagt die 29-jährige Studentin und Mutter. Die Wohnbebauung gehe immer mehr in die Fläche und es gebe viele Überschneidungen wie etwa beim ÖPNV. Sie regt an, zu überlegen, wo es Parallelen zwischen Stadt und Region gebe und wie diese vorteilhaft zu nutzen sind.

Ratsfrau engagiert sich auch in der Region

Jessica Kaußen ist seit 2016 für Die Linke im Rat der Stadt Laatzen, amtiert als Fraktionsvorsitzende der Linken in der Regionsversammlung und führt zusammen mit Johannes Drücker den Kreisverband der hannoverschen Linken.

Für das Oberbürgermeisteramt der Landeshauptstadt sei sie hauptsächlich deswegen angetreten, weil die größeren Parteien keine Frauen nominiert haben, sagt Kaußen. „Ich will den Wählern die Möglichkeit geben, auch eine Frau als Vertreterin einer größeren Partei zu wählen.“ Dafür habe sie von vielen Frauen, vor allem auch von älteren, eine positive Resonanz erhalten.

Maschinenbaustudium vorerst auf Eis gelegt

Für den Wahlkampf hat die Mutter einer fünfjährigen Tochter ihr Maschinenbaustudium zunächst auf Eis gelegt. „Eigentlich wollte ich jetzt meine Abschlussarbeit schreiben“, sagt die 29-Jährige. „Aber das habe ich erst einmal verschoben.“

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