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Laatzen Silvesterfeuerwerk ist in Teilen Laatzens verboten
Umland Laatzen

Laatzen: Silvesterfeuerwerk ist in Teilen Laatzens verboten

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12:52 27.12.2019
Bei Silvesterfeuerwerk ist allgemein Abstand Vorsicht geboten und Abstand zu halten – zu besonderen Gebäuden wie Fachwerkhäusern, Kliniken und Kirchtürmen mindestens 200 Meter. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen

Wer Silvesterfeuerwerk kauft und in der erlaubten Zeit am 31. Dezember und Neujahrstag zünden will, muss nicht nur alt genug, konzentrationsfähig und generell fähig dazu sein. Er muss auch die jeweiligen Gebrauchsanweisung beachten, den passenden Untergrund wählen und Abstand zu Menschen sowie Gebäuden halten. In einigen Bereichen Laatzens ist es gänzlich verboten, Böller und Raketen zu zünden. Darauf hat die Stadt dieser Tage hingewiesen und zugleich angeregt, generell über die Notwendigkeit von Feuerwerk nachzudenken.

Angesichts der Diskussion über Luftverschmutzung, CO2-Ausstoß, Feinstaub und Abfallvermeidung sei fraglich, ob an der Tradition des Silvesterfeuerwerkes im bisherigen Umfang festgehalten werden solle. Anders als in der Innenstadt von Hannover gilt in Laatzen zwar noch kein generelles Verbot für das Mitführen und Zünden von Feuerwerk. Gleichwohl gibt es auch hier einiges zu beachten.

200 Meter Abstand um bestimmte Gebäude

So ist es im Umkreis von 200 Metern um Reet-, Fachwerk- und Krankenhäuser sowie Altenheime herum verboten, Pyrotechnik wie Böller zu zünden – aus Gründen des Lärmschutzes und wegen der Brandgefahr. Das Verbot gelte insbesondere in den alten Ortskernen von Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse – meist im Bereich rund um die Kirchen, teilte die Stadt mit.

In der Nähe von Altenheimen und Krankenhäusern wie das Klinikum Agnes Karll gilt an Silvester ebenfalls ein Feuerwerksverbot – nicht zuletzt aus Lärmschutzgründen. Quelle: Astrid Köhler

Als Präventionsmaßnahme gegen Brände ruft die Stadt dazu auf, nicht benötigtes – zumal brennbares – Mobiliar von Balkonen und Terrassen zu räumen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu kleineren Bränden gekommen. Zwar seien die Schäden gering gewesen, gleichwohl gelte es, vorsichtig zu sein. Auch sollten abgebrannte Feuerwerksreste eingesammelt und im Restmüll entsorgt werden, damit diese weder die Straßen noch die Kanalisation verschmutzen.

Beim Feuerwerk gibt es verschiedene Kategorien

Der Bereich Pyrotechnik ist in verschiedene Kategorien vom Kleinst- bis zum Großfeuerwerk sowie verschiedene Nutzungsanlässe wie Bühnenshows und Theater aufgeteilt. Ungeschulte dürfen nur Artikel der Kategorien Kleinst- (F1) und Kleinfeuerwerk (F2) kaufen und nutzen. Zur Kategorie F1 zählen Knallerbsen, Bodenwirbel, Tischfeuerwerk, Wunderkerzen und ähnliche Artikel mit einem zu vernachlässigendem Schallpegel von maximal 120 Dezibel. Sie sind das ganze Jahr über erhältlich und zu nutzen von Personen die zwölf Jahre und älter sind.

Wer Feuerwerk der Kategorie F2 kaufen und benutzen will, muss hingegen volljährig sein und nicht zuletzt die zeitliche Einschränkung beachten. Raketen, Böller und weitere Artikel sind ohne Ausnahmegenehmigung nur vom 28. bis 31. Dezember erhältlich und dürfen nur am Silvester- und Neujahrstag gezündet werden. Bei Verstößen drohen Geldbußen.

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Von Astrid Köhler

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