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Laatzen Laatzener Geschwister siegen bei Landes-Mathe-Olympiade
Umland Laatzen Laatzener Geschwister siegen bei Landes-Mathe-Olympiade
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00:18 28.02.2019
Florian Elbrandt (13) ist einer der Landessieger der Mathematik-Olympiade. seine Schwester Juliane gehört zu den Drittplatzierten. Quelle: privat
Alt-Laatzen

Die beiden Laatzener Schüler Florian und Juliana Elbrandt haben sich am Wochenende an der Landeswettbewerb der Mathematik-Olympiade beteiligt – und waren dabei sehr erfolgreich. Der 13-jährige Florian, der die neunte Klasse des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover besucht, gehört zu den 16 Landessiegern aus Niedersachsen. Seine elfjährige Schwester Juliane gewann einen der Dritten Preise und gehört somit ebenfalls zu den besten Nachwuchsmathematikern Niedersachsens.

Florian war bereits am Freitag nach Göttingen gereist, um sich an der Landesrunde des Wettbewerbs zu beteiligen. Am Nachmittag stand in den Räumen des mathematischen Instituts der Universität Göttingen die erste vierstündige Klausur auf dem Plan, im Anschluss übernachteten alle Teilnehmer gemeinsam in der Jugendherberge. Am Sonnabendvormittag folgte eine zweite, ebenfalls vierstündige Arbeit. Als Hilfsmittel durften die Teilnehmer für die kniffligen Aufgaben außer ihren Stiften nur Zirkel, Lineal und Geodreieck benutzen. „Das hat viel Spaß gemacht, die Aufgaben waren aber schon ziemlich schwierig“, sagt der 13-Jährige, der Mathematik sehr spannend und abwechslungsreich findet. „Es gibt verschiedenen Themengebiete, die miteinander zusammenhängen. Manche Dinge findet man immer wieder, es gibt aber auch immer wieder etwas Neues zu entdecken.“ Beim Wettbewerb seien logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden gefragt gewesen.

Juliana reiste am Sonnabend zusammen mit ihren Eltern an, sie schrieb am Sonnabend eine dreistündige Klausur. Im Anschluss hieß es für die Geschwister dann erst einmal: Warten – denn die Klausuren wurden am gleichen Tag noch von der Jury durchgesehen. Die Preisverleihung am Nachmittag war insbesondere für Florian sehr spannend. „Es wurden zunächst die Bronze- und Silberpreisträger genannt, dann die Schulpreise“, berichtet Florians Mutter Maren Elbrandt. „Die Schüler wussten da immer noch nicht, ob sie Gold oder gar nichts gewonnen haben.“ Als Florian schließlich als einer der Landessieger aufgerufen wurde, war die Freude bei der Alt-Laatzener Familie groß.

Der 13-Jährige hat nun gute Chancen, in die Bundesrunde des Wettbewerbs in Chemnitz einzuziehen. „Es steht aber noch nicht endgültig fest, ob ich dabei bin“, sagt er. Die Teilnehmerzahl aus Niedersachsen sei von der aus dem Vorjahr abhängig, berichtet Maren Elbrandt. Aus Niedersachsen würden in diesem Jahr 13 Vertreter des Landes nach Chemnitz geschickt. Florian hofft darauf, dass er dabei ist – nicht nur wegen des Wettbewerbs. „Es gibt vorher immer noch ein Vorbereitungswochenende, bei dem die Teilnehmer ähnliche Aufgaben lösen und systematisches Arbeiten lernen“, sagt Florian. „Für ihn ist das ein Teil seiner Motivation“, ergänzt seine Mutter. Für Juliana geht es bei der Mathe-Olympiade in diesem Jahr nicht mehr weiter: „Für die Schüler der fünften und sechsten Klassen ist nach der Landesrunde definitiv Schluss“, sagt Maren Elbrandt.

Preise ist Julian übrigens inzwischen schon gewohnt: Schon zweimal – zuletzt in diesem Jahr – gewann er den Jugendschreibwettbewerb Laatzen in seiner Alterskategorie. Im vergangenen Jahr erreichte er zudem einen dritten Platz bei der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade.

Von Daniel Junker

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