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Umland Laatzen Nachrichten Bund gibt Geld für Laatzener Flüchtlingsradio
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17:28 30.05.2016
Von Johannes Dorndorf
In einem vom Bund geförderten Projekt können Flüchtlinge in Laatzen eine eigene Radiosendung produzieren. Quelle: Armin Weigel
Laatzen

80.000 Euro gibt das Bundesfamilienministerium 2016 für Projekte in Laatzen aus, um gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit mobil zu machen. Ein Begleitausschuss der Stadt Laatzen hatte unlängst Grünes Licht für die 16 Projekte gegeben, die in diesem Rahmen gefördert werden sollen.

Eines davon ist das "Refugee Radio Laatzen", das der Verein Jukus gemeinsam mit Flüchtlingen aufziehen will. Die Geflüchteten sollen bei einer Radiosendung oder einem Internet-Podcast die Möglichkeit erhalten, sich Hörern vorzustellen, nützliche Informationen für das Leben in Deutschland zu geben und Berührungsängste abzubauen. Dabei besichtigen sie unter anderem den Sender Radio Leinehertz, machen einen Workhop zum Produzieren von Beiträgen und treffen sich regelmäßig, um einen Podcast zu produzieren. Das Projekt hat bereits begonnen, für Juni ist ein Fest im Interkulturellen Garten an der Würzburger Straße geplant, wo die Teilnehmer erste Ergebnisse vorstellen.

Ein weiteres Projekt ist der geplante Jugendbeirat in Laatzen, der eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen ermöglichen soll. Ansprechen sollen die Initiatoren unter anderem Jugendliche, die im Frühjahr beim Projekt "Pimp Your Town" mitgemacht haben.

Unter dem Motto "Du hast Recht(e)" will das Netzwerk für Flüchtlinge Kindern mit Fluchterfahrung vermitteln, dass sie laut UN-Konvention Rechte wie den Gleichbehandlungsgrundsatz, Schutz vor Gewalt, gewaltfreie Erziehung und das Recht auf Bildung haben. Die Leine-VHS bietet "Gartenbildung mit Flüchtlingen" an, der Verein Jukus bringt Kindern im Kita- und Grundschulalter bei, wie man sich auch als junger Mensch große Ziele setzen kann.

Einen Überblick über das Programm gibt es im internet unter demokratieleben.laatzen.de.

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