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19:48 13.04.2014
Von Tobias Lehmann
Symbolbild: Der Altersdurchschnitt der Mitglieder liegt in Laatzen jenseits der 70. Quelle: Michael Handelmann
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Laatzen

Spielenachmittage, Kegelturniere, Kaffeetafeln. Die Ortsverbände des Deutschen Roten Kreuzes organisieren neben den regelmäßigen Blutspenden noch zahlreiche weitere Aktionen, vor allem für Senioren. Doch die Mitglieder werden immer älter, und jüngere Helfer sind schwer zu bekommen. Darauf weisen die Vorsitzenden der Verbände im Leinetal einhellig hin.

Vor zwei Jahren hatte das Deutsche Rote Kreuz in der Region Hannover noch 37.700 Mitglieder. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 36.300. Von diesem Trend sind nahezu alle Ortsvereine betroffen. „Das Ehrenamt ist out“, sagt die 85-jährige Vorsitzende des DRK Arnum, Karin Quentin. Sie macht unter anderem einen zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft dafür verantwortlich.

Die 73-jährige Vorsitzende des DRK Laatzen, Marion Weber, sieht noch einen anderen Grund: „Die jungen Leute sind meist beruflich einfach zu sehr eingebunden“, sagt sie. Der Altersdurchschnitt der 290 Mitglieder ihres Ortsverbands liege „weit jenseits der 70“.

Ruth Kleuker, Vorsitzende des DRK Pattensen, sagt, dass der Vorstand ihres Ortsverbands mit einem Durchschnittsalter von etwa 60 Jahren noch relativ jung sei. Doch langfristig brauche auch ihr Verband jüngere Mitglieder. „Das würde auch unsere Attraktivität steigern. Jüngere Mitglieder bringen neue Impulse“, sagt sie.

Für die Vorsitzenden der Ortsverbände ergibt sich aus der Überalterung ein konkretes Problem: Sie finden keine Nachfolger. Alle Vorsitzenden betonen, dass sie gern in die zweite Reihe treten, wenn es einen Interessenten für das Amt gebe. Die 82-jährige Elisabeth Kistenmacher, Vorsitzende des DRK Hemmingen-Westerfeld, hatte im vergangenen Jahr angekündigt, nicht erneut zu kandidieren und ließ sich vor wenigen Wochen schließlich doch wieder wählen. „Ich habe keinen Nachfolger gefunden. Also mache ich weiter“, sagt sie.

Am 1. April haben der Gleidinger Student Ronas Alp und sein Freund Shuan Kisak aus Hannover ihren selbst geschriebenen Song samt Musikvideo auf das Videoportal Youtube hochgeladen - und schon jetzt haben mehr als 9450 Musikfreunde den in Laatzen produzierten Titel angesehen.

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