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20:26 17.03.2014
Von Andreas Zimmer
Wegen des Streiks im öffentlichen Dienst kommt es im Leinetal zu Einschränkungen. Quelle: Rainer Surrey
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Hemmingen

Ob sie bei den Großeltern anfragen oder einen Tag Urlaub nehmen: Eltern von 15 Kindern müssen eine Alternativbetreuung organisieren. Die Eltern seien bereits über die Folge des Streiks informiert worden.

Im größten Kindergarten der Stadt in Hemmingen-Westerfeld fallen streikbedingt sechs Erzieher aus. „Dort gibt es aber durch Zusammenlegungen einen internen Ausgleich“, erläuterte Steinhoff. Für den Fall, dass noch mehr Mitarbeiter streiken, würden Notgruppen eingerichtet. In Hemmingen gibt es sieben Kindergärten in städtischer Regie, darunter einen mit Hort, sowie zwei weitere Horte. Weitere Teile der Stadtverwaltung seien nach dem bisherigen Kenntnisstand nicht betroffen.

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Die RegioBus-Linien, die in Hemmingen und Pattensen verkehren, fahren wie gewohnt. Die RegioBus bittet aber um Verständnis, dass es wegen der höheren Fahrgastzahlen Verzögerungen geben kann. „Eine Verstärkung ist aufgrund der ausgelasteten Kapazitäten leider nicht möglich“, teilte RegioBus mit.

In Laatzen steht noch nicht fest, welche Kindertagesstätten streiken. „Wir werden das erst am Mittwoch sehen“, sagte Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Die Kindergärten wollen sich untereinander absprechen und auch die Eltern informieren.

In Pattensen gibt es keine städtischen Kindergärten, und von Streikabsichten in der Verwaltung sei ihr bislang auch nichts bekannt, erklärte Stadtsprecherin Andrea Steding.