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Umland Laatzen Nachrichten FDP und RRP stützen die CDU
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18:05 20.01.2014
Von Johannes Dorndorf
Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Christoph Dreyer gratuliert Jürgen Köhne nach dessen Wahl zum Bürgermeisterkandidaten. Quelle: Astrid Köhler
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Laatzen

Die Ankündigung kommt wenig überraschend, aber im Brustton der Überzeugung: „Mein heimlicher Kandidat war er schon immer“, sagt etwa FDP-Fraktionschef Gerhard Klaus über die Bewerbung Köhnes. „Mit ihm wird es schon spannend, ich denke, dass er viel Unterstüzung bekommt.“

Es sei vor allem die ausgeglichene Art, die „dieser Stadt, der Verwaltung und Politik insgesamt ganz gut tut“, ergänzt Klaus seine Einschätzung. Köhne sei ein erfahrender Kommunalpolitiker, der die Gegebenheiten vor Ort kenne. Zugleich bringe er als langjähriger Teamleiter bei der Region Verwaltungserfahrung mit.

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Ein formaler Beschluss für eine Wahlempfehlung steht bei der FDP gleichwohl noch aus. In der nächste Woche werde zunächst der Parteivorstand darüber befinden, danach folge noch eine Mitgliederversammlung. „Ich gehe davon aus, dass es ein Selbstläufer ist“, sagt Klaus.

Auch das Bündnis 21/RRP will sich im Wahlkampf für Köhne stark machen. „Er bringt alle Voraussetzungen mit - er ist genau so, wie wir uns einen Kandidaten vorstellen“, sagt der Vorsitzende Uwe Faull. Anfang Februar werde seine Partei einen formalen Beschluss treffen.

Möglich ist auch eine Unterstützung durch die Laatzener Piraten. „Wenn man etwas ändern möchte, muss man zwangsläufig anders wählen als bisher“, sagt deren Ratsherr Heiko Schönemann. Allerdings kenne er Köhne bislang nicht, daher wolle er sich noch nicht auf eine mögliche Empfehlung festlegen. „Aber nach x Jahren SPD-Herrschaft wäre es nicht verkehrt, wenn andere Ideen reinkommen.“

Unterdessen hat sich auch der unterlegene CDU-Bewerber Michael Kleen zur Kandidatenkür geäußert. Kleen hatte am Donnerstag eine herbe Niederlage eingesteckt - nur zwei der 49 anwesenden Mitglieder stimmten für den 35-Jährigen. „Ich war natürlich enttäuscht“, sagte Kleen. „Ich sehe es nicht als Niederlage, sondern vielmehr als einen Sieg der CDU hier in Laatzen.“ Das Hauptproblem sei aus seiner Sicht, dass er bei der Abstimmung aus Krankheitsgründen nicht habe erscheinen können. Kleen, der auch Sprecher des CDU-Stadtverbands ist, kündigte an, alles zu tun, um Köhne zum Sieg zu verhelfen.

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