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Umland Laatzen Nachrichten So spektakulär ist die neue Doppelrutsche im Aqualaatzium
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00:23 30.04.2018
Die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren in Laatzen gehören zu den Ersten, die die Rutsche nutzen dürfen. Quelle: Lippelt
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Grasdorf

 Mit einer neuen Attraktion kann das aquaLaatzium seit Donnerstag aufwarten: Am Nachmittag ist der „Body2Racer“ eröffnet worden. 350.000 Euro haben Stadt und Aqualaatzium in die neue Doppel-Wasserrutsche investiert, in die unter anderem Lichteffekte und eine Zeitmessung integriert sind. 

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Bürgermeister Jürgen Köhne und der aquaLaatzium-Aufsichtsratsvorsitzende Ernesto Nebot eröffneten den neuen Freizeit-Spaß vom Beckenrand aus. Während es Köhne beim Ziehen an der extra am Ausgang der Doppelrutsche angebrachten Festschleife beließ, wechselte Nebot schnell auf die Badehose und probierte mit seinen beiden Enkelinnen Lena (9) und Sofi (6) den auch zeitlich messbaren Rennspaß selber aus. Denn der 95 Meter lange Body2Racer verfügt nicht nur über zwei Röhren – eine schwarz, eine rot –, die im Verlauf der Rutsche zu einer Röhre mit zwei Bahnen zusammengeführt werden, sondern hat auch eine Zeitmessung am Beckenende. Hinzu kommen mehrere sogenannte „Runninglight“-Lichteffekte.

Sieben Monate betrug die Bauzeit für die vom Jettinger Hersteller Aquarena gefertigte Doppelrutsche am neun Meter hohen Rutschenturm. Zum Investitionsvolumen von 350.000 Euro gehören auch alle technischen Details mit Sound- und Lichteffekten und die Ampelanlage am Start mit ihrer Rot-Grün-Schaltung. Der Rutschenturm wurde neu errichtet und wärmegedämmt, so dass das Bad künftig bei den Energiekosten sparen kann und die Besucher beim Warten weniger frieren müssen.

Das Warten hat sich gelohnt: Die neue Doppelrutsche im Aqualaatzium ist am Donnerstag eröffnet worden. Die Lichteffekte beeindrucken auch unseren Reporter, der die Durchfahrt gefilmt hat.

„Der Body 2 Racer ist nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern auch ein gelungenes Gemeinschaftswerk von Stadt und GmbH“, befand Köhne bei der Eröffnung. Das aquaLaatzium habe die bauliche Notwendigkeit erkannt und die Gelegenheit genutzt, mit der neuen Attraktion weitere Nutzergruppen anzusprechen. „So eine Rutsche wie hier jetzt gibt es in der näheren Umgebung kein zweites Mal“, ergänzte Aufsichtsratschef Nebot – und lud dann zur munteren Rutschpartie mit Freunden ein. Selbst Enkelin Sofi, die anfangs nicht mitmachen wollte, jubelte danach: „Das macht Spaß, das ist cool – davon erzähle ich allen.“

Zu den ersten Testern gehörten am Donnerstag mehr als 50 Jungen und Mädchen der Laatzener Kinder- und Jugendfeuerwehren, die das Aqualaatzium eingeladen hatte. 

Von Torsten Lippelt