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00:58 15.04.2018
Seiltänzerin Sandra Frank übt mit den Grundschülern Akrobatik auf dem Seil Quelle: Robin Wehe
Ingeln-Oesselse

 Die Jungen und Mädchen der Grundschule Ingeln-Oesselse üben sich derzeit in Akrobatik statt in Lesen, Rechnen und Schreiben – zumindest zeitweise. Eine Woche lang ist der Zirkus Gebrüder Lieberum zu Gast in der Schule.

„Das Projekt bietet uns die Gelegenheit, den Unterricht zu öffnen, die Kinder zu fördern und Inhalten Gewicht zu geben, die sonst im Schulalltag zu kurz kommen“, sagt Schulleiter Tobias Ahlswehde. Eine Woche lang begleitet der Event-Zirkus Schüler aller Klassen im Schulalltag. Eineinhalb Stunden pro Tag üben die Kinder Kunststücke und Akrobatik ein.

Bei einem Zirkus-Projekt haben die Schüler der Grundschule Ingeln-Oesselse eine Woche lang ein Akrobatikprogramm eingeübt. Am Freitag soll das Erlernte bei einer Abschlussgala im Zelt vorgeführt werden.

Am Montagmorgen, zu Beginn der Arbeitsphase, stand zunächst der sogenannte „Projekttag“, an dem die Kinder alle Zirkusstationen ausprobieren und sich dann entscheiden konnten, mit welcher Art von Akrobatik sie sich den Rest der Woche beschäftigen wollen. „Wir möchten nicht, dass die Kinder am Ende sagen, dass sie doch lieber etwas anderes gemacht hätten“, erklärt Sandra Frank vom Zirkus Lieberum, die Seiltanzen und Zaubern übt. Deshalb könnten diese selbst aussuchen, was sie machen möchten. 

Trainiert wird in der Turnhalle der Schule – nur für die Abschlussvorführung am Freitagnachmittag baut der Event-Zirkus ein Zelt auf dem Gelände auf. Wie vielfältig die Übungen sind, wird schon beim Betreten der Halle klar: Während  dort einige Handstand machen, studieren andere Choreographien ein, andere trainieren geschickt, durch Hula-Hoop-Reifen zu springen. 

Zwar stehe der Spaß im Vordergrund, manche Kinder seien aber schon echte Akrobaten geworden, erzählt Sandra Frank. Mit den Erfolgen der Schüler sei sie sehr zufrieden: „Das Schönste ist, wenn die Kinder eigenständig etwas machen“, sagt sie. Ein Mädchen könne sogar mit dem Fahrrad übers Seil fahren, andere könnten sich im Schneidersitz daraufsetzen. Vom Umgang miteinander sei sie ebenfalls beeindruckt. „Die Kinder sind so anständig an dieser Schule“, in der ganzen Zeit habe es keine Probleme gegeben. 

Alle vier Jahre gönnt sich die Schule ein Zirkusprojekt – diesmal mit einem anderen Anbieter als Partner. Sorgen, dass die Schüler dabei anderen Unterichtsstoff versäumen, macht sich Schulleiter Ahlswehde nicht. „Schulisches Lernen besteht nicht nur aus den Inhalten, die im Arbeitsheft stehen“. Das Projekt bringe Schüler verschiedenen Alters zusammen, stärke die Sozialkompetenz und die Kooperationsfähigkeit. Darüber hinaus bilde es motorischen Fähigkeiten und bereite den Kindern viel Spaß.

Von Robin Wehe 

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