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Umland Laatzen Nachrichten Neubau der DRK-Rettungswache soll 2018 fertig sein
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00:16 02.09.2017
Die beengten Verhältnisse in der DRK-Rettungswache haben bald ein Ende: Der stellvertretende Geschäftsführer der DRK-Hilfsdienste in der Region Hannover Frank Wöbbecke (rechts) zeigt Innenminister Boris Pistorius (Zweiter von links), den beiden SPD-Politikern Silke Lesemann (von links), Matthias Miersch sowie Laatzens Polizeichef Ludger Westermann, Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald und dem SPD-Regionsabgeordneten und Laatzener Ratsherr Ernesto Nebot die alte Fahrzeughalle aus den Siebzigerjahren. Ende 2018 soll die von einem Investor geplante neue Rettungswache an der Senefelderstraße bezogen werden. Quelle: Astrid Köhler
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Alt-Laatzen

Die an der Nürnberger Straße gelegene DRK-Rettungswache platzt aus allen Nähten. Das war für den Minister und die weiteren Besucher, darunter der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch und die SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann, deutlich zu spüren. Weil der Besprechungsraum im Obergeschoss inzwischen als Umkleide dient, empfingen das DRK Pistorius und die weiteren SPD-Politiker sowie den Laatzener Kommissariatsleiter Ludger Westermann und Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald am Küchentisch der Rettungswache.

Das Gebäude stamme noch aus den Siebzigerjahren, erklärte Frank Wöbbecke, stellvertretender Geschäftsführer der DRK-Hilfsdienste in der Region. Ausgelegt war der zweigeschossige Bau seinerzeit für 20 Personen und drei Fahrzeuge. Inzwischen gibt es dort 70 Mitarbeitern und sechs Fahrzeuge.

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Der von einem Investor geplante Neubau werde an der Senefeldstraße entstehen, auf einer Grünfläche neben dem Jobcenter, verkündete Wöbbecke, der sich die große Nachricht für den Ministerbesuch aufgehoben hatte. Die Pläne lägen bereits vor. Die Fertigstellung sei für Ende 2018 geplant.

DRK, Polizei und Feuerwehr: "Vertrauensvolle Zusammenarbeit"

In dem weiteren Gespräch ging es allgemein um rechtliche und organisatorische Fragen des Katastrophenschutzes aber auch konkret um das Miteinander von DRK, Feuerwehr und Polizei in Laatzen. "Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, dass das Verständnis füreinander auf allen Eben erkannt wurde", betonte Wöbbecke. Er sprach von einer außergewöhnlich guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit und sowohl der Polizeichef als auch der Stadtbrandmeister pflichteten ihm bei.

Die Kooperation zeige sich nicht nur bei gemeinsamen Einsätzen, dem direkten Draht bei Fachfragen und informellen Runden. Einige der rund 250 Feuerwehrleuten, 70 DRK-Mitarbeitern und 60 Polizisten treffen sich auch noch privat, wie zu gemeinsamen Bowlingrunden.

Pistorius lobte die enge Zusammenarbeit in Laatzen und verwies auch auf den erst jüngst begründeten Landesbeirat Katastrophenschutz. "Wir brauchen ein Gremium, wo die Akteure von Hilfseinsätzen auf Arbeitsebene regelmäßig zusammenkommen", so der Innenminister. Das Angebot werde sehr gut angenommen und von den Spitzenverbänden gelobt. Auch kündigte Pistorius an, die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) ausbauen zu wolle. 80 Millionen Euro will das Land investieren. Unterdeckung wie zuletzt bei der Ausbildung von Feuerwehrleuten dürfe es nicht mehr geben.

Dass die Lehrgangskapazitäten bereits hochgefahren wurde konnte auch Stadtbrandmeister Osterwald bestätigen, der auch als Lehrbeauftragter an der NABK tätig ist. "Früher hatte ich vier Anfrage, dieses Jahr sind es schon 14."

Fotostrecke Laatzen: Neubau der DRK-Rettungswache soll 2018 fertig sein

Von Astrid Köhler

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