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18:02 13.04.2014
Von Daniel Junker
Shuan Kisak (23, von links) und Ronas Alp (21) sind haben ihren Song „Lass uns fliegen“ im Internet veröffentlicht. Filip Dzienziol (28) hat den Titel produziert und das Video gedreht. Quelle: Daniel Junker
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Laatzen

„Lass uns fliegen“ lautet der Name des Songs, den das Duo als „Ronas & Shuan“ mithilfe seiner Freunde Filip Dzienziol und Daniel Furiath aufgenommen und produziert hat. Furiath, der in Laatzen-Mitte wohnt, spielte die Melodie für das Liebeslied ein, der Gleidinger Filip Dzienziol setzte das Material zusammen und drehte mit Alp und Kisak auch das Video. Für die Aufnahmen fuhren sie zum Flughafen Tempelhof in Berlin und ans Steinhuder Meer. Bislang ist es die erste professionelle Zusammenarbeit der Musiker. Dabei soll es allerdings nicht bleiben, ist sich die Gruppe einig.

Kennen gelernt haben sich Ronas Alp und Shuan Kisak vor einigen Jahren über gemeinsame Freude, seit eineinhalb Jahren studieren beide Internationales Informationsmanagement (IIM) an der Universität Hildesheim. „Wir haben irgendwann herausgefunden, dass wir beide Musik machen“, sagt Alp, der schon in seiner Kindheit gesungen hat und seit einem Jahr Gitarre spielt. „Ich bin durch meinen älteren Bruder Mazlum zur Musik gekommen“, berichtet der 21-Jährige. Über ihn kam auch der Kontakt zu Dzienziol zustande, der ebenfalls in Gleidingen wohnt. „Ich kannte Ronas schon, als er noch ein Kind war“, erzählt Dzienziol. In den vergangenen Jahren hätten die beiden immer wieder Songs aufgenommen. „Lass uns fliegen“ sei aber die erste ernsthafte Produktion.

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Kisak beschäftigt sich seit rund acht Jahren mit Musik. „Ich sammle immer Ideen für Texte und Songs und nehme sie dann mit einem einfachen Headset zu Hause auf“, sagt der Lindener. Auch die ersten Zeilen von „Lass uns fliegen“ waren so entstanden. Auf dem Heimweg von der Uni hörte Alp die Ur-Version, die damals lediglich eine Minute lang war. „Das Lied hatte mir sofort gut gefallen“, erinnert sich der Gleidinger. Noch im Zug entstand die Idee, den Song gemeinsam zu Ende zu bringen. „Also habe ich das Lied mit meinem eigenen Text erweitert“, sagt Alp.

Die Demoversion gefiel den beiden allerdings noch nicht so recht. „Also hat Daniel eine neue Melodie eingespielt“, sagt Kisak. „Ich habe das Ganze dann produziert und zu einem richtigen Song zusammengesetzt“, ergänzt Dzienziol.

Johannes Dorndorf 11.04.2014
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