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19:02 11.04.2014
Von Johannes Dorndorf
Der Park der Sinne ist ein beliebtes Ausflugsziel. Quelle: Astrid Köhler
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Laatzen

Das Szenario, das der stellvertretende Vorsitzende Klaus Gervais zeichnet, klingt dramatisch: „Man müsste nachdenken, ob man den Verein im schlimmsten Fall auflöst.“ Riesig sind die Personalsorgen freilich noch nicht: Auch nach dem Tod des Vorsitzenden Joachim Ernerth hat der Klub einen funktionierenden Vorstand. Für die demnächst anstehenden Wahlen suchen die Mitglieder allerdings dringend Kandidaten, zumal nicht der gesamte Vorstand weitermachen will. Das Problem: „Der Verein ist von seiner Struktur her überaltert - so wie andere auch“, sagt Gervais. Heute habe er noch 150 Mitglieder, zu Hochzeiten waren es mehr als 220. Dabei ist die Arbeit durchaus attraktiv und erfolgreich. Seit seiner Gründung im März 2000 hat der Förderverein nicht nur etliche Attraktionen im Park installiert, darunter das Insektenauge, sondern auch etliche Veranstaltungen. Fester Bestandteil des Laatzener Jahreskalenders ist etwa die Eiersuche am Ostermontag, hinzukommen unzählige Konzerte und Feste. Dass all dies im Verbund mit der Stadt als Park-Eigentümerin möglich war, hängt auch mit dem Engagement der Geschäftsführerin Margret Saxowsky zusammen, die sich als Bindeglied zwischen Rathaus und Verein begreift. Das Problem: Die Verwaltungsmitarbeiterin geht zum Saisonende in Ruhestand, und eine Nachfolge für die 400-Euro-Stelle ist ungewiss.

Laut Gervais habe die Stadt erklärt, dass sie die Stelle streichen will, um kein Ungleichgewicht zu anderen Vereinen zu schaffen. Für den Fall, so Gervais, müssten die Laatzener künftig eventuell auf manche Veranstaltungen und Engagements verzichten. Nach Angaben der Verwaltung sei die Streichung der Stelle dem Verein zwar signalisiert worden, stehe aber in Wirklichkeit noch nicht fest. „Wir stehen noch am Anfang der Überlegungen“, heißt es etwas schwammig im Rathaus.

Seit zwei Jahren müssen die Fußballer der Grasdorfer Germania ohne Flutlicht auf dem Aschenplatz vor der Grundschule auskommen. Jetzt legt der Verein selbst Hand an: Am Freitag begannen die Bauarbeiten für die neue Verkabelung von vier der sechs Masten.

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