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Nachrichten Stümpelhof: Die Hälfte ist bereits vermietet
Umland Laatzen Nachrichten Stümpelhof: Die Hälfte ist bereits vermietet
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00:20 11.04.2018
Der Zimmermann eröffnet das Richtfest auf dem Stümüelhof. Quelle: Tobias Lehmann
Ingeln-Oesselse

 „Hier wird heute ein Stück Geschichte von Ingeln-Oesselse geschrieben.“ Mit diesen Worten beschrieb Ortsbürgermeister Heinrich Hennies am Freitagnachmittag den Hintergrund des Richtfests für die drei neuen Häuser an der Straße Im Eichengrund. Das Bauprojekt habe erheblichen Einfluss auf die Steigerung der Lebensqualität in dem Ort, sagte er.

26 Mietwohnungen mit einer Größe zwischen 64 und 105 Quadratmeter sollen in dem Ensemble entstehen. „Die ersten Mieter ziehen bereits im August ein“, kündigte Investor Dirk Berkefeld an, Geschäftsführer des Sehnder Unternehmens Beste Bau. Komplett fertiggestellt würden alle drei Häuser laut Plan im Oktober. „Wir werden die Häuser jeweils im Abstand von etwa vier Wochen freigeben. Dann können die Mieter hier nacheinander ohne Stress einziehen.“ 

Rund 40 Gäste feiern den Rohbau der drei neuen Häuser. 

Rund 50 Prozent der Wohnungen seien bereits vergeben. „Das geht jetzt schnell. Einen Mietvertrag habe ich gerade vor wenigen Minuten noch hier beim Richtfest unterschrieben“, ergänzte Berkefeld. Das Alter der bisherigen Mieter liege zwischen Ende 20 und Anfang 80. Beste Bau hat sich zudem verpflichtet, das historische Hofensemble zu erhalten und dort Wohnräume sowie eine Pflegestation einzurichten. Berkefeld verwies auf die wachsenden Einwohnerzahlen von Ingeln-Oesselse und sagte, dass er gern an diesem Ort investiert habe. „Hier ist die Zukunft.“ 

Wie üblich, gab es beim Richtfest auch viele dankende Worte – insbesondere in Richtung der Handwerker. „Die haben in den vergangenen fünf Monaten hier teilweise bei Minustemperaturen gearbeitet. Deshalb liegen wir so gut im Zeitplan“, sagte Berkefeld, der zugleich den Einsatz der Feuerwehr lobte. „Im vergangenen Jahr ist hier bei einem Sturm gleich zweimal der Bauzaun umgefallen. Ich bekam dann nur einen kurzen Anruf von der Feuerwehr, dass er wieder steht.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Ortsrat habe gut geklappt. 

Bis die Baugenehmigung am 23. Oktober des vergangenen Jahres vorlag, hatten der Investor und die Stadt längere Zeit über die Formulierung des städtebaulichen Vetrags diskutiert. „Das ist bei Projekten dieser Größe aber normal“, befand der Investor.

Von Tobias Lehmann

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