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Umland Laatzen Nachrichten Viele Erstspender geben im Center Blut
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02:15 30.06.2017
Bei der dritten Sonderblutspendeaktion im Leine-Center spendet Annemarie Liebenau (links) zum sechsten mal Blut. Die DRK-Mitarbeiterin Silvana Oppermann legt die Kanüle. Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de
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Laatzen-Mitte

 „Die Aktion ist ein voller Erfolg“, sagte Helga Golnik erfreut. Seit 39 Jahren organisiert sie für den DRK-Ortsverein Grasdorf/Laatzen-Mitte federführend die hiesigen Blutspendeaktionen, so auch die am Montag und Dienstag.

Bummeln, einkaufen, Blutspenden: Bereits zum dritten Mal bot das DRK die Sonderaktion im Laatzener Einkaufszentrum an. „Es gibt seitdem eine stete Steigerung“, so Golnik. Bei der ersten Aktion 2015 seien an zwei Tagen rund 100 Spender gekommen, vergangenes Jahr waren es schon 120. Diese Zahl wurde nun schon am ersten Tag getoppt, als 126 zum Aderlass in den Anbau des Leine-Centers kamen.

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Mehrere Plakate hatten in der Einkaufspassage am Montag und Dienstag auf die Aktion aufmerksam gemacht. Viele Passanten warfen im Vorbeigehen einen Blick in das umfunktionierte, derzeit leerstehende Ladenlokal im Obergeschoss, in dem der Blutspendedienst NSTOB die Betten aufgestellt hatte. „Viele Leute entscheiden spontan, dass sie doch auch mal Blut spenden könnten“, bemerkt Golnik. Dass die Spender im Anschluss an den Aderlass einen Snack beim gegenüberliegenden Asia-Imbiss sowie eine Kugel Eis und Eiscafé nebenan bekommen sei sicherlich ebenfalls ein Anreiz, vermutet die Organisatorin. 

Zusätzlich durften sich die Teilnehmer auch noch an einer Tombola beteiligen, bei der die Spender Leine-Center-Gutscheine gewinnen konnten.

Mittlerweile würden auch immer mehr Flüchtlinge Blut spenden. „Das kommt so langsam in Schwung. Das haben wir auch schon bei den vergangenen Spendeterminen am Kiefernweg bemerkt“, so Golnik. „Viele kennen sich hier mittlerweile gut aus und sprechen so gut deutsch, dass sie sich mit unseren Mitarbeitern verständigen können und sich auch beteiligen wollen.“

Am Dienstag lief die Aktion weiter. Bis zum frühen Nachmittag waren noch einmal mehr als 70 Blutspender – davon zehn Neulinge – in das temporär mit Liegen vollgestellte Geschäft gekommen.

Von Daniel Junker

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