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Langenhagen Diese sozialen Einrichtungen unterstützt der Wirtschaftsklub
Umland Langenhagen

Burgwedel: Wirtschaftsklub frühstückt bei St. Petri

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13:51 07.12.2019
Das Netzwerkfrühstück findet im Gemeindehaus statt. Quelle: Stephan Hartung
Großburgwedel

Ausgeschrieben war es als Netzwerk-Frühstück – also frühstücken, unterhalten und Gleichgesinnte kennenlernen. Doch der Beginn der Veranstaltung des Wirtschaftsklubs WIR! verlief in diesem Monat dann doch eher ruhig und besinnlich. Holger Grünjes, Superintendent des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, hielt in der Kirche der Gemeinde St. Petri eine Andacht. Anschließend begann im benachbarten Gemeindehaus das Frühstück mit rund 100 Personen, darunter auch Bürgermeister Axel Düker und Unternehmer aus Burgwedel.

2750 Euro für das Familienzentrum

Passend zur Vorweihnachtszeit hatten die Unternehmer aus der nordhannoverschen Region großzügige Gaben im Gepäck. Das kirchliche Familienzentrum Emma und Paul in Langenhagen erhält 2750 Euro. Unterstützt werden bei Emma und Paul, Teil einer Kooperation der beiden Kirchengemeinden Emmaus und St. Paulus, Familien in Not. „Es gibt Menschen, denen es nicht so gut geht. Dafür ist dieses Angebot da und einfach eine tolle Sache“, sagte Grünjes, der betonte, wie gelegen die Spende des Wirtschaftsklubs für das Projekt kam. „Die Stadt Langenhagen ist uns wohlgesonnen, auch die Landeskirche leistet eine Anschubfinanzierung. Aber am Ende ist es immer eine Frage des Geldes“, sagte Grünjes. Der bekennende Fußballfan nannte dabei sogar einen Vergleich aus seinem Lieblingssport. „Wir haben keine Fankultur. Man bekommt also nicht öffentlich mit, was Kirchenarbeit im Hintergrund alles leistet.“

Auch „Asphalt“ bekommt Geld

Ganz anders dagegen das Straßenmagazin „Asphalt“, die Verkäufer gehören in Hannover zum Stadtbild. Auch „Asphalt“ erhält 2750 Euro vom Wirtschaftsklub, zur Freude von Geschäftsführer Georg Rinke. „Wir bekommen keine öffentlichen Gelder, das wollen wir auch nicht. Wir leben nur vom Verkauf der Zeitungen und den Anzeigen darin“, betonte der „Asphalt“-Geschäftsführer, der mit einem Vorurteil aufräumt. „Wir sind kein Obdachenlosenmagazin.“ Dennoch lieferte Rinke in dieser Hinsicht eine bedrückende Statistik. „In Hannover gibt es 500 Obdachlose, wir schätzen die Wohnungslosen auf etwa 5000.“ Eine genaue Zahl liege nicht vor, „und das ist traurig, dafür ist der Stadt genau bekannt, wie viele Karpfen im Maschsee schwimmen“. Mit diesen Gedanken geht der Wirtschaftsklub vorerst in die Winterpause.

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