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Langenhagen Bibliotheks-Team hofft auf neue Räume
Umland Langenhagen Bibliotheks-Team hofft auf neue Räume
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15:00 10.08.2018
Sabine Kerber (links) und Marlene Spyrra schauen sich die vollen Regale an. Quelle: Stephan Hartung
Langenhagen

Eine erste Diskussion über einen möglichen Umzug der Stadtbücherei in den D-Trakt der IGS sollte der Stadtplanungsausschuss am Donnerstag, 16. August, führen – doch diese Sitzung fällt jetzt aus. Deshalb diskutiert der Bildungsausschuss nun am Donnerstag, 6. September, über den Verwaltungsvorschlag, das Gebäude am Schulzentrum für etwa 7 Millionen Euro für die Bibliothek umzubauen und damit einem neuen Mietvertrag mit höheren Kosten im Stadthaus vorzubeugen.

„Uns würde das gefallen, weil wir uns vom Platz her um etwa die Hälfte unserer bisherigen Fläche vergrößern würden“, sagt Sabine Kerber, Leiterin der Stadtbibliothek. Denn die Kapazität sei ein weiterer Grund, sie reiche im Stadthaus an der Konrad-Adenauer-Straße nicht – für die Bücher und Medien, aber auch für die Nutzer. „In einer neuen Umgebung könnten wir Bereiche für alle Bedürfnisse schaffen“, sagt Kerber.

Denn die Nutzer seien so unterschiedlich wie die Angebote. „Wir haben Schülergruppen, bei denen natürlich ein Geräuschpegel normal ist. Mit einem eigenen und abgetrennten Arbeitsbereich würden sie niemanden stören.“ Vor allem nicht die zahlreichen Senioren. „Es kommen viele ältere Ehepaare, die oft stundenlang Zeitungen und Magazine lesen.“ Weitere Gruppen, die zum täglichen Bild in der Bücherei gehörten: Studenten, die in Ruhe arbeiten wollen, Flüchtlinge, die per Laptop Deutsch lernen. oder Eltern, die ihren Kindern vorlesen. Verschiedene Gruppen also, alle mit verschiedenen Interessen.

Aber nicht nur für diese Nutzer würde mehr Platz ein Gewinn darstellen – auch für die Bücher und Medien. Die Regale sind so voll, dass sich manche Bücher in Körben auf dem Fußboden oder sogar vor der Eingangstür befinden. Und dass es sich dabei nicht um Ladenhüter handelt, verdeutlichen Statistiken. Pro Jahr steigerte sich die Ausleihe von 135 000 (1998) über 207 000 (2001) auf 236 000 (2017). Die sogenannte Onleihe mache hingegen nur sechs Prozent aus, sagt Kerber. „Das Buch ist also noch lange nicht tot, wie schon oft behauptet wurde.“

Umzug als Rückkehr?

Sollte die Stadtbibliothek tatsächlich in den D-Trakt der IGS umziehen, würde sich der Kreis schließen. Denn direkt nebenan, wo sich heute die VHS Langenhagen befindet, war die Bücherei bis Januar 1999 untergebracht. „Das war im Keller mit einer nur ganz kleinen Fensterfront und sehr eng auf 600 Quadratmetern“, erinnert sich Marlene Spyrra, damals wie heute Mitarbeiterin der Stadtbibliothek. Im heutigen Stadthaus war die Bibliothek dann nach dem Umzug ab März 1999 auf doppelt so großer Fläche beheimatet. „Am Eröffnungstag konnte man vor lauter Menschen überhaupt nichts mehr sehen“, erzählt Spyrra. hg

Von Stephan Hartung

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