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Langenhagen Erster Spatenstich: Stadt baut für 14 Millionen Euro neue Sporthalle
Umland Langenhagen

Erster Spatenstich: Stadt Langenhagen baut für 14 Millionen Euro neue Sporthalle

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17:38 29.11.2019
Beim symbolischen Spatenstich: Architekt Martin Rohling (von links), die Erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch, Stadtbaurat Carsten Hettwer, MBN-Niederlassungsleiter Andreas Bruns, Bürgermeister Mirko Heuer und MBN-Vorstandsvorsitzender Jens Böhm. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

Für Stadtbaurat Carsten Hettwer ist der symbolische erste Spatenstich bei einem Bauprojekt das wichtigste Zeichen für die Öffentlichkeit. Er spricht von einem „Meilenstein und Signal“. Am Freitag ist nun dieses Signal – der Startschuss für den Bau der neuen Langenhagener Veranstaltungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße – entsandt worden. Die Stadt investiert in die Dreifeldsporthalle rund 14 Millionen Euro. Nach der offiziellen Grundsteinlegung im nächsten Februar soll die Halle nach Angaben Hettwers bereits ein Jahr später im März speziell den Schülern und in zweiter Linie auch den Langenhagener Sportvereinen zur Verfügung stehen.

Und für Hettwer ist am Freitag wichtig zu betonen, dass damit auch ein Zeichen an die IGS-Schüler gesendet werde, dass sich in der Stadt eben nicht alles um den ebenfalls jetzt begonnenen Neubau des Gymnasiums an der Theodor-Heuss-Straße drehe. Denn die nun errichtete Sporthalle sei in erster Linie für die Schüler da. Er wertet sie als ersten sichtbaren Schritt beim umfassenden Um- und Neubau des Schulstandortes im Stadtzentrum.

Nach dem symbolischen Spatenstich soll im Februar der Grundstein gelegt werden.

Neubau soll Peko-Halle ersetzen

Und die Halle hat es durchaus in sich: Die etwa 2700 Quadratmeter große Dreifeld-Sporthalle bietet auf den Tribünen bis zu 600 Besuchern Platz und soll später auch die Halle an der Robert-Koch-Realschule entlasten. Und sie gilt als Ersatz für die in die Jahre gekommene Peko-Halle. Diese fast schon abgängige, sehr marode Halle werde nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes abgerissen, kündigt der Stadtbaurat an. Bis dahin werde lediglich nur noch das Notwendigste in die Instandhaltung investiert.

Lesen Sie auch: Defekte Heizung: In der Peko-Halle bleibt es derzeit kalt

Für den Bau der Veranstaltungssporthalle konnte die Stadt das Unternehmen MBN aus Georgsmarienhütte gewinnen. Dieses hat als sogenannter Totalunternehmer den Zuschlag von der Stadt bekommen, berichtet Hettwer. Das bedeutet: Die Firma ist vom ersten Planungsschritt bis zum letzten Handschlag mit dem Bau befasst. Verbaut werden 8300 Kubikmeter Beton und 1150 Tonnen Stahl. Dabei übergibt sie Einzelleistungen in eigener Verantwortung an andere Unternehmen. Dazu gehört unter anderem das Architekturbüro Rohling Planung. Nach Angaben Hettwers hatte die Stadt beim Bau der neuen gemeinsamen Feuerwache in Engelbostel bereits mit einem Generalunternehmer gute Erfahrungen gemacht. Das habe die Verwaltung nun zur Wahl eines Totalunternehmers bewogen.

Konzerte sind in Sporthalle nicht möglich

Außer der neuen rund 40 mal 60 Meter großen Halle entsteht zudem eine Parkfläche mit 80 Stellplätzen. Um möglichst viele Räume auf wenig Fläche unterzubringen, verfügt das Gebäude über einen dreistöckigen – dank Aufzug barrierefreien – Nebentrakt. Im Erdgeschoss und in der ersten Ebene sind die Umkleideräume untergebracht. Im obersten Stockwerk befinden sich drei jeweils 100 Quadratmeter große Übungsräume für Gymnastik und Kampfsportarten. Konzerte oder Kulturveranstaltungen sind in der Halle indes nicht möglich.

MBN-Vorstandschef Jens Böhm lobte beim symbolischen Spatenstich die Langenhagener Stadtverwaltung. Denn diese habe es in „rekordverdächtiger Zeit“ geschafft, zwischen Mai mit Beginn der Detailplanung und Mitte November eine Baugenehmigung zu erteilen. Und Böhm ist zuversichtlich, im gesteckten Zeitplan eine für alle Parteien zufriedenstellende Arbeit abzuliefern.

Das ist die MBN-Bau-Aktiengesellschaft

Die MBN-Bau-Aktiengesellschaft aus Georgsmarienhütte ist ein mittelständisches Bau- und Immobilienunternehmen. Die Firma ist bereits seit 52 Jahren auf dem Markt. Schwerpunkte sind das schlüsselfertige Bauen, sämtliche Leistungen aus dem Hochbau, der Metall- und Fassadenbau sowie das Immobilienmanagement.

Gemeinsam mit Partner- und Tochterunternehmen wie der RSB Rheiner Stahlbau und Rohling Planung kann die MBN sowohl Stahltragkonstruktionen als auch Architekturleistungen anbieten. Zu den Kunden zählen öffentliche und private Bauherren. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 590 Mitarbeiter an zwölf Standorten bundesweit und in drei Niederlassungen im Ausland.

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Von Sven Warnecke

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