Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Langenhagen Stadt sammelt Reste des Feuerwerks auf
Umland Langenhagen Stadt sammelt Reste des Feuerwerks auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:42 03.01.2019
Ruben (links, 9) und Bruder Anselm (6) sammeln an Neujahr Feuerwerksreste an der Konrad-Adenauer-Straße/Ecke Iffezheimer Weg in Langenhagen auf. Quelle: Dirk Heuwinkel
Anzeige
Langenhagen

Reste von Böllern, Raketen und Verpackungen sowie leere Flaschen liegen derzeit auf Geh- und Radwegen sowie an Straßenrändern herum. Durch das Feuerwerk an Silvester ist überall im Stadtgebiet wieder reichlich Müll entstanden – doch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Menge nach Angaben der Stadt deutlich reduziert.

Reste von Böllern, Raketen und Verpackungen sowie leere Flaschen liegen derzeit auf Geh- und Radwegen sowie an Straßenrändern in Langenhagen herum. Doch es ist weniger, als im vergangenen Jahr.

Am Mittwoch haben Mitarbeiter der Stadtentwässerung und vom städtischen Betriebshof 13,5 Kubikmeter Feuerwerksmüll eingesammelt. Das teilte Stadtsprecherin Juliane Stahl auf Nachfrage dieser Zeitung mit. Dazu waren sie mit Pritschenwagen und Kehrmaschinen unterwegs. Doch fertig sind sie mit dem Aufräumen noch nicht: Die Mitarbeiter machen nach dem regulären Turnus weiter die einzelnen Straßen sauber. „Dadurch müssen eventuell einige Anwohner etwas länger warten, bis ihre Straße gereinigt wird“, sagte Stahl. Plätze und Wege, auf denen besonders viele Knallerreste liegen, fahren die Mitarbeiter nach Angaben der Sprecherin jedoch zeitnah an.

Anzeige

Eine positive Entwicklung: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Müllmenge am ersten Werktag im neuen Jahr deutlich reduziert. Anfang 2018 hatten die Mitarbeiter nach Angaben von Stahl 25 Kubikmeter Knallreste entsorgt. „Warum es dieses Jahr deutlich weniger ist, darüber können wir nur spekulieren“, sagte sie. Es sei zu vermuten, dass mehr Menschen ihren Müll selbst aufgesammelt haben oder so freundlich sind und für andere aufräumen.

Langenhagens Stadtsprecherin zeigt sich über diese Entwicklung erfreut. „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in den nächsten Jahren den Silvestermüll weiter reduzieren können – mithilfe der Bevölkerung“, sagt sie.

Jungen machen es vor

Von einem besonderen Erlebnis berichtetetn Christine und Dirk Heuwinkel dieser Zeitung. Sie hatten während eines Spaziergangs an Neujahr an der Konrad-Adenauer-Straße/Ecke Iffezheimer Weg die Brüder Ruben und Anselm getroffen. Die neun- und sechsjährigen Jungen sammelten auf dem Gehweg des Feuerwerks ein und verstauten diese in Müllsäcke. Als Heuwinkels fragten, warum die beiden das tun, erzählten sie, dass sie selbst nicht für den Müll verantwortlich seien. Es sei aber wichtig, dass der Dreck beseitigt würde, damit Tiere nicht die Giftstoffe fressen. „Wir waren sehr beeindruckt“, schrieben Christine und Dirk Heuwinkel an diese Zeitung.

Von Julia Polley