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Langenhagen Schützenfest endet mit neuen Ideen für die Zukunft
Umland Langenhagen

Kaltenweide: Schützenfest endet mit neuen Ideen für die Zukunft

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16:32 10.06.2019
Das Young Spirit Orchestra unterhält die Besucher. Quelle: Stephan Hartung
Kaltenweide

 Vielleicht war es das beste Schützenfest, das Kaltenweide je gesehen hat: Traumwetter, ein buntes Programm, viele Teilnehmer im Zelt und bei den zahlreichen Umzügen sowie im Gegensatz zum Vorjahr keinerlei Störungen in den Partynächten. Dass die viertägige Sause rund um die Zellerie nun ein voller Erfolg war, daran hatte auch der Ausrichter selbst einen großen Anteil.

Rund um den Zellerieplatz feiert der Schützenverein Kaltenweide von Freitag bis Montag sein Fest.

Denn der Schützenverein Kaltenweide ging neue Wege und lag damit goldrichtig: Er verkaufte in diesem Jahr Dauerkarten. Wer an allen drei Partyabenden von Freitag bis Sonntag teilnehmen wollte, konnte sich ein spezielles Ticket besorgen. 10 Euro für die Fest-Flatrate. Damit spart man zwar nur 2 Euro im Vergleich zum Kauf von drei Einzelkarten. „Aber es stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, weil alle Nutzer ein Bändchen am Handgelenk tragen“, sagt Axel Siebert, Vorsitzender des Schützenvereins. Wie groß das Interesse war, zeigte die Resonanz. „Wir haben mit 50 bis 100 gerechnet. Am Ende konnten wir 200 Stück verkaufen“, sagt Siebert und erinnert sich an einen Verkaufsstand in einem Supermarkt in Kaltenweide im Vorfeld des Schützenfestes. „Da haben uns die Leute die Dauerkarten quasi aus der Hand gerissen. In vier Stunden gingen 45 Stück weg.“

Auch der Tradition treu geblieben

Neue Ideen waren in diesem Fall also gut. Ansonsten blieb der Schützenverein allerdings seiner Tradition treu. Aktionen für Kinder zum Auftakt am Freitag, Überbringen der diversen Scheiben zu den Königen am Sonnabend und Sonntag mit jeweils rund 100 Teilnehmern sowie Katerfrühstück unter musikalischer Begleitung des Young Spirit Orchestras und anschließendem Festumzug mit vielen Gastvereinen am Montag über Lindenstraße, Clara-Schumann-Straße und Am Weiherfeld. Und an den Abenden stand immer viel Musik im rappelvollen Festzelt mit den Burning Chips, Jetlags und Mofa 25 auf dem Programm. Zwischendurch gab es zahlreiche Ehrungen – darunter für Hartmut Fuhrmann und Egon von Dippel, die dem Verein seit 50 Jahren treu sind.

Das Festzelt war zum Katerfrühstück gut gefüllt. Quelle: Stephan Hartung

Und bei aller Tradition: Es mangelt den Kaltenweidern nicht an neuen Ideen. Das nächste Großprojekt ist der Neubau des Schießstands. „Alle Elemente des Schießstands sind durchschnittlich 40 Jahre alt. Wir benötigen einen neuen Bereich für Pistole und Gewehr“, sagt Siebert. Mittlerweile hat der Verein einen Bauausschuss mit rund 25 Personen gegründet, „darunter drei Bauingenieure, welcher Verein kann das schon von sich behaupten“. Der Zeitplan sieht einen Baubeginn frühestens 2020 vor, noch wurde kein Bauantrag gestellt. Im Jahr 2022 könnten die Kaltenweider Schützen dann möglicherweise ihren neuen Schießstand einweihen. Den ersten Sockelbetrag dafür hat der Verein bereits eingenommen: Der Erlös aus der Tombola, die bei 4500 Preisen einen Gesamtwert von 6000 Euro besaß, fließt in die ersten Bausteine für den neuen Schießstand.

Von Stephan Hartung

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