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Langenhagen Auszubildende des Hotels Maritim am Flughafen erhalten wieder Preise
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Langenhagen: Auszubildende des Hotels Maritim am Flughafen erhalten wieder Preise

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18:35 16.01.2020
Marleen Poppe hat eine klassische Weihnachtsgans zubereitet, Sarah Prausner übernimmt den Teller. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Angehende Köche, Systemgastronomen, Restaurant- und Hotelfachleute haben sind beim renommierten Wettbewerb „Preis des Präsidenten der Region Hannover“ angetreten. Und mal wieder haben Auszubildende aus dem Hotel Maritim am Flughafen in Langenhagen vordere Plätze belegt.

Auf den dritten Rang kochte sich Marleen Poppe. Auf ihrem Menü im Wettkampf standen Champignon-Carpaccio, Dreierlei aus der Lammkeule mit Kartoffel-Selleriepüree und eine Himbeer-Schokoladenschnitte mit Honig-Joghurteis. In der Kategorie Hotelfachfrau sicherte sich Sarah Prausner den ersten Platz. Ihre Aufgabe bestand darin, einen Geschäftsbericht zu formulieren. Außerdem galt es, mit einem Schreiben eine Reservierung zu bestätigen und eine Rechnung aufzusetzen. Auch einen Tisch einzudecken und ein Auge für schönen Blumenschmuck war gefordert. Der Lohn für Prausner: Sie reist nach Oldenburg und nimmt am 18. und 19. März am Niedersachsen-Entscheid teil.

50 Stunden zur Vorbereitung

„Bei uns kann es natürlich auch mal hektisch werden. Unsere Azubis zeichnet aus, dass sie immer die Ruhe bewahren – und darüber hinaus für den Beruf ein großes Interesse zeigen“, sagt Denny Kopitz, Küchenchef des Langenhagener Maritims, über die beiden jungen Frauen, die sich jeweils in ihrem dritten Lehrjahr befinden. Gut 50 Stunden investierten beide in die Vorbereitung, schätzt Kopitz. Denn vorab gab es lediglich eine grobe Ankündigung der anstehenden Aufgaben im Wettbewerb.

Zu ihren Traumberufen kamen die jungen Frauen über kleine Umwege. „Ich habe in der Schule ein Praktikum in einer Gaststätte gemacht. Das fand ich eher abschreckend“, gesteht Poppe. Irgendwie fand sie dann aber doch den Bezug zur Küche – dank eines Auslandsjahr in Kanada während der Schulzeit sowie eines einjährigen Freiwilligendienstes in Tansania. „Im Ausland habe ich gelernt, wie man sich selbst verpflegt und viel in der Küche gemacht“, sagt die 22-jährige Hannoveranerin über ihre Erfahrungen, die Initial für ihren Berufswunsch war.

Dem Beruf eine zweite Chance gegeben

Auch bei Prausner war es nicht Liebe auf den ersten Blick. Sie hatte ebenfalls als Zehntklässlerin ein Praktikum in einem Hotel absolviert. „Das hat mir gar nicht gefallen. Nach dem Abi wusste ich aber nicht so recht, was ich machen sollte – und habe es dann doch noch mal als Hotelfachfrau probiert“, sagte die 22-Jährige. Sie interessiert sich besonders für den Bereich Hotel- und Tourismusmanagement.

Es sei wichtig, auch in klassischen Berufen aufzugehen, meint Prausner – ungeachtet der von Bürojobs abweichenden Arbeitszeiten. „Das stört mich überhaupt nicht. Ich arbeite sogar gern an Weihnachten oder Silvester“, sagt die Springerin. „Ich finde es ganz schön, wenn man dafür an Tagen frei hat, an denen andere Leute arbeiten – und Zeit für Behördengang oder den Arztbesuch hat.“ Auch ihre Azubi-Kollegin aus der Küche sieht das so. „Wenn man sich mit Leuten treffen möchte, dann schafft man das auch – es muss ja nicht immer abends oder am Wochenende sein“, sagt Poppe. Und ganz wichtig: Es könne halt nicht jeder „etwas mit Medien machen“, sagt Prausner.

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Von Stephan Hartung

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