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Langenhagen Sturmtiefs Bennet und Dragi stören Wochenmarkt-Händler nicht
Umland Langenhagen Sturmtiefs Bennet und Dragi stören Wochenmarkt-Händler nicht
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14:33 10.03.2019
Sicher ist sicher: Friedrich Vaes befestigt die Plane und macht sie windfest. Quelle: Stephan Hartung
Langenhagen

 Wer draußen arbeitet, darf sich über das Wetter nicht beschweren. Das war der Tenor auf dem Wochenmarkt in Langenhagen, wo die Händler an ihren Ständen in der vergangenen Woche, so auch am Sonnabend, mit den Auswirkungen der Sturmtiefs „Bennet“ und „Dragi“ zu kämpfen hatten.

Ein bisschen pustet der Wind schon durch den Stand von Obst & Gemüse Vaes. „Wir haben unsere Planen an den Seiten extra verstärkt – damit hier nichts durch die Gegend fliegt, das wäre für uns und die Kunden nicht schön“, sagt Seniorchef Friedrich Vaes und lacht. Für alle Fälle zieht Vaes die Halterung nochmal fest, man weiß ja nie. „Zusätzlich bietet unser großer Lastwagen noch weiteren Windschutz.“ Dem Händler aus Wennigsen ist auch aufgefallen, dass an diesem Sonnabend weniger Betrieb als sonst auf dem Marktplatz herrscht. Er führt dies aber nicht auf den Wind zurück. „Das ist immer im März so. Die Leute haben genug von Zitrusfrüchten wie Clementinen. Und Spargel und Erdbeeren sind noch nicht auf dem Markt“, sagt Vaes und betont: „Unsere Stammkunden sind trotzdem hier.“

Kunden kommen bei Wind, aber nicht bei Frost und Regen

Gegenüber der Postfiliale befindet sich der Stand des Neustädter Blumenverkäufers Swade. Dort packt Melanie Krzikawski einer Kundin Blumen in Papier ein – sie versucht es zumindest, das Papier weht fast weg. Als doch Probleme mit dem Wind? Krzikawski lacht. „Nur mit dem Papier, sonst stören uns die Böen nicht. Die Blumen fliegen ja nicht weg“, sagt die Verkäuferin.

Komplett offen und nicht windgeschützt ist der Stand von Landwirt Eike-Christian Steep. Der Uelzener und sein Team verkaufen Gemüse in Höhe der Buchhandlung Böhnert. „Wind ist besser als Regen und Frost, so kommen wenigstens die Leute“, sagt Steep und zeigt auf die Sonne, die hinter den Wolken hervorblinzelt. Ohnehin fürchte man sich vor keiner Wetterlage. „Wir Markthändler würden sonst Probleme bekommen, wenn wir nur an schönen Tagen anreisen und unsere Ware verkaufen“, sagt Steep und lacht. Eine Vorsichtsmaßnahme hat er für heute aber getroffen. Die Preisschilder, die sonst nur lose auf dem Gemüse liegen, hat er hinter der Ware befestigt. „Sonst fliegen die Schilder durch die Gegend – und dann bekommen wir sie wohl auch nicht mehr wieder“, sagt der Landwirt mit einem Augenzwinkern.

Von Stephan Hartung

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