Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Langenhagen Französische Jugendliche genießen ihren Aufenthalt in deutschen Gastfamilien
Umland Langenhagen

Langenhagen: Franzosen aus Le Trait haben Freude beim Jugendaustausch in Godshorn

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:54 18.07.2019
Feiern die deutsch-französische Freundschaft mit einem vielfältigen Programm in Deutschland: Acht französische und 17 deutsche Jugendliche und die deutschen Gastfamilien. Quelle: Gabriele Gerner
Godshorn

„So eine harmonische Gruppe haben wir lange nicht gehabt“, sagt Yvonne Riedelt. Die Organisatorin des Jugendaustauschs zwischen Godshorn und der französischen Partnerstadt Le Trait ist mehr als zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Jugendbegegnung in Deutschland. Und sie weiß, wovon sie spricht, hat sie doch schon etliche Begegnungen dieser Partnerschaft geleitet, die bereits seit 52 Jahren besteht.

Grund für das gute Miteinander war sicher auch das attraktive Rahmenprogramm: Die Jugendlichen und ihre Gastfamilien besuchten in den zehn Tagen des Aufenthalts gemeinsam den Zoo Hannover und das Klimahaus in Bremerhaven, sie spielten zusammen Lasertag, traten beim Drachenbootfahren auf dem Maschsee in Teams gegeneinander an und planschten im Badeland in Celle.

Aktive Tage haben acht französische Jugendliche aus Le Trait bei ihrem zehntägigen Besuch in Godshorn erlebt: Lasertag spielen, Drachenboot fahren und ein Zoobesuch standen auf dem Programm.

Acht französische Jungen und Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren trafen in ihren Gastfamilien auf 17 Gastschwestern und -brüder. Die 13-jährige Gesa und ihr Bruder Malte (10) lebten mit Késiha und Noémie (beide 13) zusammen. „Das passt perfekt“, sagt Gesa. Und auch Malte hält den Daumen nach oben, als er nach der Stimmung gefragt wird. Kommuniziert wird auf Englisch, Französisch und Deutsch. Die Mädchen aus der Normandie sprechen etwas Deutsch und kennen Langenhagen bereits vom Schüleraustausch mit der IGS. Was den Französinnen am besten in Deutschland gefällt? „Alles!“, sagt Noémie und strahlt übers ganze Gesicht. Késiha fand es am interessantesten im Zoo.

Flusspferdfütterung und Zoorallye

Dort hat Yvonne Riedelt, die hauptberuflich im Zoo arbeitet, den Gästen eine Führung auf Französisch geboten und ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. „Passend zum Motto unseres Jugendaustauschs ,Artenschutz und Umweltschutz‘ habe ich Tiere vorgestellt, die vom Aussterben bedroht sind. Das Highlight war die Fütterung eines Flusspferdes“, berichtet sie. Bei einer Rallye durch den Zoo mussten deutsch-französische Teams Aufgaben lösen.

Über die jeweils andere Kultur etwas lernen und miteinander Spaß haben – das stand im Vordergrund bei allen gemeinsamen Aktivitäten. „Die Franzosen staunten über unsere Selbstverständlichkeit, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen. Das ist in Le Trait so nicht möglich“, berichtet die Organisatorin. „Auch die Essgewohnheiten sind anders“, sagt Noémie. „Ihr Deutschen benutzt anderes Geschirr und esst viele kleine Mahlzeiten, während wir seltener essen, dafür abends spät und reichlich.“

Zum nächsten Jugendaustausch in zwei Jahren möchte sie gern wiederkommen. Doch erst einmal steht der Gegenbesuch an: Im Sommer 2020 fahren deutsche Jungen und Mädchen nach Le Trait und freuen sich auf das dortige Ausflugsprogramm.

Von Gabriele Gerner

Erneut haben Unbekannte in Langenhagen in einen BMW aufgebrochen. Wieder haben es die Autoknacker auf das Lenkrad samt Airbag abgesehen. Die Polizei sucht Zeugen.

18.07.2019

Ein Programm zum Mitmachen bietet der Kunstverein Langenhagen den Stadtbewohnern jeden Alters an. Dabei gibt es in diesem Sommer für Interessierte spannende Projekte zum Mitmachen.

18.07.2019

Lebensmittel gehören nicht in den Müll: Deshalb setzt das Unternehmen Cramer mit seinen Edeka-Supermärkten in Burgdorf, Lehrte, Burgwedel, Uetze und bald in Langenhagen auf ausgeklügelte Bestellungen – und die Tafeln. Dem Containern erteilt der Geschäftsführer eine klare Absage. Dies ist der erste Teil unserer Serie „Zu gut für die Tonne“.

19.07.2019