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Langenhagen Gleichstellungs-Team ist zurück im Rathaus
Umland Langenhagen Gleichstellungs-Team ist zurück im Rathaus
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00:16 31.12.2018
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Christina Mundlos (von links) hat mit Christiane Hartmann nun eine dauerhafte Stellvertreterin. Das Büro, in dem auch Sachbearbeiterin Sabrina Krinitzky (rechts) sitzt, ist jetzt im Rathaus in den Zimmern 19 und 20 zu finden. Quelle: Rebekka Neander
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Langenhagen

Mit neuem Arbeitsplatz und einer neuen Stellvertreterin startet die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Christina Mundlos, in das Jahr 2019. Seit kurzem ist sie zusammen mit ihrem Team im Rathaus anzutreffen.
Das zwischenzeitlich bezogene Büro im Eichenpark ist damit Geschichte. Für Mundlos und ihre Mitarbeiterin Sabrina Krinitzky erfüllt sich damit ein lang gehegter Wunsch: Die Gleichstellungsbeauftragte hatte seit ihrem Amtsantritt im November 2016 um ein im Rathaus angesiedeltes Büro in direkter Nachbarschaft zu ihrer Mitarbeiterin gebeten. Bislang war dies aus organisatorischen Gründen, wie es von der Verwaltungsspitze hieß, nicht möglich.

Die Büros 19 und 20 im Erdgeschoss des Rathauses sind damit im neuen Jahr Anlaufstelle für alle städtischen Bedienstete, aber auch für andere Langenhagener und hier ansässige Gruppen und Institutionen, die sich in Gleichstellungsbelangen vernetzen wollen oder Rat und Tat benötigen. Da die Büros hinter zwei Brandschutztüren liegen, sind sie für in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Besucher nur nach Voranmeldung zu erreichen. Mundlos und Krinitzky sind unter der Telefonnummer (0511) 73079203 sowie unter gleichstellung@langenhagen.de per E-Mail zu erreichen.

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Neue Stellvertreterin sorgt für Kontinuität

Mundlos hat nun auch eine dauerhafte Stellvertretung, die im Urlaubsfall oder bei anderen geplanten, längeren Abwesenheiten die Funktion der Gleichstellungsbeauftragten wahrnehmen kann: Christiane Hartmann ist eigentlich als Sozialarbeiterin beim Sozialberatungsdienst der Stadt tätig. Als studierte Politikwissenschaftlerin und Soziologin „interessieren mich die Belange der Gleichstellung schon immer“. Hartmann hatte sich innerhalb eines sogenannten „Interessenbekundungsverfahrens“ in der Verwaltung unter mehreren Bewerberinnen durchsetzen können.

Sie wird Mundlos allerdings nur bei klaren Abwesenheiten vertreten und nicht, „wenn sich beispielsweise zwei Termine überschneiden“, betont die Gleichstellungsbeauftragte. Im Fokus stehen für sie dabei Bewerbungsgespräche und die „Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten bei Stellenbesetzungen“, wie Mundlos hervorhebt. Wie genau dabei beispielsweise die Übergabe von Dokumenten und Akten gehandhabt werden kann, musste zunächst noch durch die Personalabteilung der Stadt geprüft werden. Mit dem Bereich des Sozialberatungsdienstes ist Hartmanns Doppel-Funktion abgestimmt. „Wir werden jetzt in der Praxis Erfahrungen sammeln, wie sich dies nebeneinander vereinbaren lässt“, sagt Hartmann. Gegenenfalls, so Mundlos, müsse man über eine stundenweise Freistellung nachdenken. Dies aber sei derzeit nicht von Relevanz.

Für das kommende Jahr haben Mundlos und ihr Team bereits einige Pläne: „Wir werden unter anderem die Broschüre ,Frauen bewegen Langenhagen’ auflegen und veröffentlichen überdies den Leitfaden zu genderneutraler Sprache“, sagt Mundlos. Zudem sei für den 16. Mai eine Veranstaltung zum Thema „Frauen und Finanzen“ in Vorbereitung.

Von Rebekka Neander