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Langenhagen KSG rüstet im Quartierstreff personell auf
Umland Langenhagen KSG rüstet im Quartierstreff personell auf
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00:17 06.04.2019
Wolfgang Nimmich und Petra Voigt sind Teil des Teams "Suppenküche" und gehören damit zu den vielen Helfern. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Gleich vorab die gute Nachricht für die Nutzer des Quartierstreff: Nein, Claudia Koch verlässt nicht das KSG-Veranstaltungszentrum in Wiesenau. Zuletzt kursierten Gerüchten in der Ortschaft, wonach Koch nach Empelde wechseln würde. In dem Ronnenberger Ortsteil will die KSG nach den guten Erfahrungen in Langenhagen noch in diesem Jahr ebenfalls einen Quartierstreff eröffnen. Dabei sollen die Wiesenauer Erfahrungswerte in die geplante neue Einrichtung einfließen. Und wer wäre da besser zur Starthilfe geeignet als Claudia Koch?

Siegfried Volker (von links), Ulrich Schmersow, Claudia Koch und Karl Heinz Range sprechen über den Quartierstreff. Quelle: Stephan Hartung

Dafür gibt es eine Art von Starthilfe umgekehrt. Die neue Leiterin des Empelder Quartierstreff, Anke Sacksteder, tritt am 1. Juni ihre neue Stelle an. Sie wird, weil die Einrichtung in Empelde erst am 1. Oktober eröffnet, zwar die Zeit nutzen, um die Räume einzurichten und die Ausstattungen zu besorgen – jedoch im Sommer auch viel Zeit in Wiesenau verbringen. Tipps und Informationen von Koch, wie man Ideen sammelt und damit für die Zukunft ein breites Angebot aufbaut und Helfer gewinnt, kann nie verkehrt sein.

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Neues Personal verstärkt Team im Quartierstreff

Zudem wird es in Kürze noch ein weiteres neues Gesicht im Quartierstreff Wiesenau geben – und das für drei Jahre. Friederike Erhart wird ab 1. April hauptamtlich das Projekt „Gesund im Quartier“ leiten. Die Frage, ob eine solche Kraft nicht schwer zu finden war, verneint Koch. „Da hatten wir keine Probleme. Wir haben auf die Stelle gute Bewerbungen erhalten und konnten eine Auswahl treffen.“

Und es gibt weitere gute Nachrichten in Wiesenau: Für das Angebot im Quartierstreff hat der Verein Win –Wohnen in Nachbarschaft der KSG – von der Stadt Langenhagen die Zusage erhalten, dass die auf fünf Jahre angelegte finanzielle Förderung verlängert wird. Diese dient der Vereinsarbeit, die Unterstützung ist nicht an das Personal gebunden. „Wir freuen uns darüber. Es wäre ja auch schade, wenn ein Zuschuss aufhört, nur weil etwas nach fünf Jahren gut läuft“, sagt Claudia Koch auch mit Blick auf die vielen ehrenamtlichen Helfer.

Interview: „Hoffen auf eine Blaupause“

KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range sieht den Quartierstreff gut aufgestellt. Das Interview lesen Sie hier.

Das ist der Quartierstreff

In Kürze wird der Quartierstreff der KSG fünf Jahre alt. Am 7. Oktober 2014 eröffnete das Gebäude an der Freiligrathstraße – und hat sich seitdem zu einem zentralen Anlaufpunkt in Wiesenau entwickelt. Ein solcher Quartierstreff wirkte damals ein wenig exotisch. Leiterin Claudia Koch hat es aber nach viel Pionierarbeit geschafft, zahlreiche Helfer zu gewinnen. Auf 40 bis 45 Freiwillige schätzt Koch die Zahl der Ehrenamtlichen, die zur Verfügung stehen und für ein breitgefächertes Programm sorgen. Mittlerweile bietet der Quartierstreff rund 80 Aktionen und Treffen an – durchschnittlich drei Veranstaltungen pro Tag. Für Räumlichkeiten und fachliche Unterstützung sorgt der Verein Win – Wohnen in Nachbarschaften der KSG, gegründet von der KSG. Der auch von der Stadt Langenhagen finanziell unterstützte Verein ist Mieter des Quartierstreffs.

Von Stephan Hartung

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