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Langenhagen Leibniz IGS schult 72 Kinder im ersten Jahrgang ein
Umland Langenhagen

Langenhagen: Kinder erobern die neue Leibniz IGS 

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13:03 17.08.2019
Thomas Kelber interviewt das Maskottchen der Leibniz IGS Langenhagen, den Roboter Ligsy. Quelle: Stephan Hartung
Langenhagen

Diesen kleinen Versprecher bei seiner Rede musste man Thomas Kelber zugestehen. „Und all diese Dinge lernt ihr hier an der RKS, äh, an der LIGS“, sagte der Schulleiter und lachte selbst über diesen kleinen Fauxpas. Kelber begrüßte im Theatersaal die neuen Schüler der fünften Klasse der Leibniz IGS Langenhagen (LIGS). Die neue Schule geht damit offiziell an den Start – im Gebäude der Robert-Koch-Realschule an der Rathenaustraße, in der auch weiterhin die Realschüler der Jahrgänge sechs bis zehn unterrichtet werden.

72 neue Schüler werden in drei Klassen unterrichtet

„Es sind zwei Schulen unter einem Dach, die aber nichts miteinander zu tun haben“, sagt Kelber, der Leiter von beiden Schulen ist. Bei den Lehrern gibt es aber doch Gemeinsamkeiten. Insgesamt 50 Lehrer für beide Schulformen bilden jetzt das Kollegium. Dominic Spittmann, Anke Ahrens-Abdi, Heike Kampling-Borchers, Kristin Christiansen, Alexandra Noltemeyer und Nicola Tilman-Jäger haben sich von der RKS an die IGS abordnen lassen. Hinzu kommt Annika Mittmann, die jedoch bei der Einschulungsfeier, bei der 72 neue Fünftklässler auf drei Klassen verteilt wurden, fehlte. Es wird elf Lehrer geben, sagt Kelber, die ausschließlich für die LIGS zuständig sind. Einige Lehrer unterrichten in beiden Schulen, der überwiegende Teil nur an der RKS.

Die neuen Lehrer stellen sich vor: Dominic Spittmann, Anke Ahrens-Abdi, Heike Kampling-Borchers, Kristin Christiansen, Alexandra Noltemeyer, Nicola Tilman-Jäger. Quelle: Stephan Hartung

Innerhalb des Stadtgebiets Langenhagen ist die LIGS nun die dritte Gesamtschule – neben der IGS an der Konrad-Adenauer-Straße und der IGS Süd an der Angerstraße. „Das ist eine spannende Zeit. Das IGS-Modell ist in Langenhagen ein Erfolgsmodell“, hob die Erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch hervor. Im Jahrgang fünf könne man alle Kinder unterbringen. „In den höheren Jahrgängen war das schon weitaus schwieriger, die Elternwünsche zu erfüllen.“

Ligsy heißt das neue Maskottchen

Die neue IGS im RKS-Gebäude an der Rathenaustraße hat übrigens nicht nur einen neuen Namen, passend zum Premieren-Jahrgang gibt es auch ein Maskottchen namens Ligsy. Dabei handelt es sich um einen Roboter, der einen Pinsel hält und auf einem Skateboard steht. Martin Märker, Stellvertreter von Kelber, weist auf die Symbolik hin: Der Pinsel steht für die künstlerische Ausrichtung der LIGS, der Roboter selbst für die Digitalisierung. „Die Schüler werden schon jetzt im fünften Jahrgang programmieren lernen“, sagt Märker. Und das werde von Jahr zu Jahr durchaus komplexer. Das Skatebord wiederum steht natürlich stellvertretend für den sportlichen Schwerpunkt der LIGS. Außerdem soll Ligsy ein „Herz“ haben. „Darüber müsst ihr jetzt nachdenken“, warb Kerber bei den Fünftklässlern um Mitarbeit. Anschließend entließ er die Schüler, die er liebevoll als „unsere kleinen Strolche der LIGS“ bezeichnet, nach der Zuteilung der Klassen in den Unterricht.

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Von Stephan Hartung

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