Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Langenhagen Politiker diskutieren erneut über Weiherfeld-Erweiterung
Umland Langenhagen Politiker diskutieren erneut über Weiherfeld-Erweiterung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 24.02.2019
In Kaltenweide regt sich weiter Widerstand gegen die Erweiterung des Weiherfeldes in Richtung Osten. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Die Erweiterung des Kaltenweider Weiherfelds in Richtung Osten erregt weiterhin viele Gemüter. Nun wird das Thema erneut in der Langenhagener Kommunalpolitik diskutiert – im nächsten Stadtplanungsausschuss. Die Mitglieder des Gremiums beschäftigen sich am Montag, 25. Februar, in öffentlicher Sitzung um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 1, damit.

Einerseits befassen sich die Kommunalpolitiker mit dem von der Langenhagener Rathausverwaltung verfassten städtebaulichen Beitrag „zur Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zum Änderungsverfahren des Landschaftsschutzgebietes Wietzetal“. Dabei geht es darum, ob der Schutzstatus des Areals östlich der Altenhorster Straße aufgehoben werden kann oder nicht.

Mehrmals verschobener Antrag steht auf Tagesordnung

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist der mehrmals bereits verschobene Antrag der BBL-Ratsfraktion, die Pläne zu Weiherfeld-Ost nicht in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. „Die Verwaltung möchte die Entwicklung vorantreiben“, moniert BBL-Fraktionschef Jens Mommsen nun. In einem neuerlichen Schreiben kritisiert er, dass die Verwaltung die Augen vor den aus der Erweiterung resultierenden Verkehrsproblemen und einer nicht entsprechend leistungsfähigen Infrastruktur verschließe. „Schulen, Horte und Kindergärten platzen aus allen Nähten, der Verkehr staut sich zu Stoßzeiten über hunderte Meter und die Verwaltung steht mit Scheuklappen davor“, heißt es von Mommsen weiter. Er erinnert an einen aus dem Herbst 2016 resultierenden mehrheitlich gefassten Ratsbeschluss, dass das Weiherfeld für zehn Jahre nicht erweitert werden dürfte.

Wirtschaftsförderer versteht Aufregung nicht

Langenhagens Wirtschaftsförderer Jens Monsen versteht nach eigenen Angaben bis heute nicht die gesamte Aufregung. Auch er verweist auf einen später datierten Ratsbeschluss, der es der Stadtverwaltung durchaus ermöglicht, die Flächen im Weiherfeld zu einem vertretbaren Preis zu kaufen. „Wir brauchen jetzt diese Vorratsflächen“, sagt Monsen, der zugleich Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL) ist, auf Anfrage. „Aber gebaut wird frühestens im Jahr 2028.“ Dieser Weg sei mit der Politik mehrheitlich abgestimmt.

Und noch viel wichtiger: „Flächen werden nur anlassbezogen aus dem Landschaftsschutzgebiet entlassen“, sagt der Wirtschaftsförderer angesichts der von der Stadtverwaltung angestrebten Löschung des gut 80.000 Quadratmeter großen Areals östlich der Altenhorster Straße. Und noch eine Botschaft hat Monsen parat: Dort würde nur gebaut, wenn es die „soziale Infrastruktur“ zulasse.

Von Sven Warnecke

Das Theater für Niedersachsen bringt mit „Mutter Courage“ den Klassiker von Bertold Brecht auf die Bühne. Der Kartenverkauf für die Aufführung in Langenhagen hat bereits begonnen.

24.02.2019

Der Taktstock hat ihn um die Welt geführt, doch sein Herz gehört der Flughafenstadt: Der Dirigent Ernst Müller erhält pünktlich zum Geburtstag nun die Ehrenbürgerwürde der Stadt Langenhagen.

26.02.2019

Einen Tag vor seinem 80 Geburtstag gibt es für Ernst Müller bereits eine Feier: Der Musikdirektor ist am Freitagnachmittag im Langenhagener Rathaus zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden.

25.02.2019