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Langenhagen Rodungen an der Rennbahn: Freie Sicht auf Gymnasiumsbau
Umland Langenhagen

Langenhagen: Rodungen an der Pferderennbahn fürs Gymnasium

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12:15 27.11.2019
Auf dem Gelände südlich der Rennbahn wird jetzt durch die Rodungen erstmals auch für Passanten sichtbar, wo das neue Gymnasium entstehen wird. Quelle: Rebekka Neander
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Langenhagen

Bislang arbeiteten die Kampfmittelexperten beim Sondieren an der Pferderennbahn im Verborgenen. Doch seit dieser Woche hat dies ein Ende. Lautstark, vor allem aber unübersehbar haben die Rodungen auf dem Areal an der Neuen Bult begonnen, auf dem voraussichtlich ab Frühsommer 2020 das neue Gymnasium entstehen soll. Bis dahin werden die Kampfmittelexperten insgesamt 21.000 Quadratmeter buchstäblich umgegraben haben. Rund 9000 Quadratmeter müssen jetzt gerodet werden. Naturschützer hatten auch aufgrund des Baum- und Strauchbestandes lange gegen diesen Standort protestiert. Die Stadt sah sich jedoch außerstande, ein anderes geeignetes Gelände bereitzustellen.

Auf dem Gelände südlich der Rennbahn haben die Rodungen begonnen. Quelle: Rebekka Neander

Das Gymnasium muss an seinem bisherigen Standort an der Konrad-Adenauer-Straße abgerissen werden. Bei einer Untersuchung im Sommer 2015 hatte sich herausgestellt, dass der Bau seit seiner Eröffnung keinen Brandschutz besessen hatte. Sobald das Gymnasium an die Pferderennbahn umgezogen sein wird, kann mit dem Um- und Neubau der ebenfalls weitgehend ohne Brandschutz agierenden IGS Langenhagen begonnen werden. Dies wird voraussichtlich 2022 so weit sein. An der Rennbahn entsteht derzeit neben den Rodungen ein Schutzareal für größere Bäume sowie Amphibien. Vor der jetzt begonnenen Rodung, so Stadtsprecherin Juliane Stahl, hatten Fachleute das Gehölz auf mögliche Hohlräume und Brutstätten insbesondere von Fledermäusen hin untersucht.

Zwischen Schulgelände und Regenrückhaltebecken entsteht ein Schutzareal nicht nur für die größeren Bäume. Auch Amphibien erhalten dort ein gesondertes Refugium. Entlang der gelben Markierungen entsteht ein Schutzzaun. Quelle: Rebekka Neander

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Von Rebekka Neander

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