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Langenhagen Stadt investiert an Wasserwelt in E-Mobilität
Umland Langenhagen Stadt investiert an Wasserwelt in E-Mobilität
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00:16 25.03.2019
Claudia Fuchß (von links), Maurice Flatt und Carsten Hettwer nehmen die neue E-Ladestation auf dem Parkplatz der Wasserwelt symbolisch in Betrieb. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Abseits von Freizeit, Sport und Wellness bietet die Wasserwelt Langenhagen ab sofort eine Neuerung an: eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge. Besucher des Bades können also beim Entspannen Spannung für ihre Autos tanken. Die neue Stromtankstelle haben jetzt Claudia Fuchß, Marketingleiterin der Wasserwelt, und Carsten Hettwer als Leiter des Eigenbetriebs Bad am symbolisch in Betrieb genommen.

In die E-Ladestation hat der Eigenbetrieb Bad etwa 10.000 Euro investiert. Gut 3300 Euro steuerte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur über das Programm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ bei, berichtet Hettwer. „Auch dank der Bundesförderung haben wir hier ein gutes und sinnvolles Angebot für die Besucher der Wasserwelt schaffen können.“ Fuchß’ Angaben zufolge hatten sie bereits mehrfach Nachfragen von Badegästen erreicht, die eine E-Ladesäule auf dem Wasserwelt-Areal suchten. Nun könnten Besucher Schwimmen oder Entspannen und dabei ihr Auto auftanken, meint Hettwer.

Claudia Fuchß (von links), Maurice Flatt und Carsten Hettwer nehmen die neue E-Ladestation auf dem Parkplatz der Wasserwelt symbolisch in Betrieb. Quelle: Sven Warnecke

Insgesamt 14 öffentliche Ladestationen

Um die Verbreitung der Elektromobilität jedoch weiter zu forcieren, bedarf es nach Meinung Hettwers angesichts der derzeit noch geringen Zahl an Ladesäulen weiterer Anstrengung. Mit den beiden neuen Anschlüssen gibt es nach Auskunft von Stadtsprecherin Juliane Stahl nunmehr 14 öffentliche Ladestationen in Langenhagen. Zwei befinden sich etwa vor dem Rathaus an der Konrad-Adenauer-Straße, zwei weitere auf dem Parkplatz an der S-Bahn-Haltestelle Langenhagen-Mitte.

Für das Aufladen fallen Kosten von 3,50 Euro pro Stunde für den Autofahrer an. Wie lange das Fahrzeug an der Ladestation angeschlossen sein muss, hängt nach Angaben von Maurice Flatt von Enercity vom jeweiligen Autotyp ab. Da gebe es zum Teil erhebliche Unterschiede. Bezahlt wird mit einer eigens gestalteten App auf dem Mobiltelefon oder einer entsprechenden Tankkarte, erläutert der Enercity-Mitarbeiter.

Stadt plant weitere Ladestationen

Hettwer kündigt an, dass die Stadt beim Bau des neuen Gymnasiums an der Theodor-Heuss-Straße und der Veranstaltungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße auf den Parkplätzen weitere Ladestationen für Elektroautos plant. Zudem sei die Verwaltung im Gespräch mit der Familie Cramer, die an der Walsroder Straße ein neues Edeka-Lebensmittelgeschäft errichtet. Auch dort kann sich Hettwer durchaus E-Ladesäulen vorstellen. Das mache überall dort Sinn, wo Menschen eine gewisse Zeit verweilen.

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Von Sven Warnecke

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