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Langenhagen Verwaltung kann sich Wohnungen an Vinnhorster Straße vorstellen
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Langenhagen: Verwaltung kann sich Wohnungen an Vinnhorster Straße vorstellen

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17:19 27.11.2019
Auf dem Grundstück an der Ecke Langenhagener und Vinnhorster Straße könnte jetzt statt der Schornsteinfegerschule Wohnungsbau oder Gewerbe entstehen. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier (Archiv)
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Langenhagen

Nachdem nun feststeht, dass die Schornsteinfegerschule Langenhagen den Rücken kehrt und im hannoverschen Stadtteil Marienwerder neu gebaut werden soll, sind die Planungen für die dafür einst vorgesehene Fläche entlang der Vinnhorster und Langenhagener Straße in Godshorn obsolet. Um andere Vorhaben auf dem 22.000 Quadratmeter großen Areal zu ermöglichen, hob der Bauausschuss in jüngster Sitzung mehrheitlich den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nummer 447 Westlich Vinnhorster Straße wieder auf.

Fläche in Godshorn für Wohnungsbau entwickeln

Erst Ende Februar schuf eine politische Mehrheit die Möglichkeit, die Schornsteinfegerschule an dem Standort in Godshorn anzusiedeln. Indes hatte sich die Schule anders entschieden und ihren Rückzug aus Langenhagen bekannt gegeben – die Stadt zeigte sich sehr enttäuscht über den Wegzug. Mit der Aufhebung der vorgenommenen Beschlüsse will die Verwaltung jetzt die Fläche für Wohnungsbau entwickeln.

Stadtplanerin Carolin Ottensmeyer betonte, dass dort wegen des Lärmschutzes eine besondere Bebauung notwendig sei. Gegen ein überteuertes Wohnen sprach sich Joachim Balk (FDP) aus. Als „schön und gut“ bezeichnete Jens Mommsen (BBL) die Wohnbebauung in Godshorn. Seine Priorität: keine Wohnungen wegen des starken Verkehrs auf der L 382 sowie auf der Vinnhorster Straße.

Politiker schlagen Kleingewerbe vor

Als optimal zur Kernstadt gelegen bezeichnete Wolfgang Kuschel (SPD) das Gebiet. Er und Wilhelm O. Behrens von der Gruppe Grüne/Unabhängige sowie Dietmar Grundey (CDU) sprachen sich für Kleingewerbe auf dem Areal aus. Schon deshalb sei die Aufhebung und Zurückführung zur ursprünglichen Nutzung wichtig, so Behrens.

Als nicht einfach bezeichnete Stadtbaurat Carsten Hettwer ein mögliches Kleingewerbegebiet. „Da werden andere Schallwerte gefordert.“ Zudem gebe es Probleme mit der Erschließung von der Vinnhorster Straße oder Alt Godshorn. Auch die Topografie erschwere die Bebauung, da die Fläche unter dem Niveau der Straßen liege.

Ottensmeyer erinnerte bei der Diskussion an das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) 2025. „Der Ortsrat Godshorn und auch der Rat sprachen sich bereits vor drei Jahren für Wohnungen aus“, gab sie den Politikern zu bedenken – und mehrheitlich empfahl der Bauausschuss die Aufhebung des B- und F-Planes.

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Von Katerina Jarolim-Vormeier

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