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Langenhagen Zwei Frauen übernehmen KSG-Quartierstreff in Wiesenau
Umland Langenhagen

Langenhagen: Zwei Frauen übernehmen KSG-Quartierstreff in Wiesenau

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16:56 04.12.2019
Anna-Maria Eichhorn (von links) und Anette Körner übernehmen von Claudia Koch, die den Quartierstreff in den vergangenen fünf Jahren aufgebaut hat. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Claudia Koch ist längste Zeit Quartiersmanagerin in Langenhagens Stadtteil Wiesenau gewesen. Ihr Abschied steht bereits länger fest. Sie übernimmt künftig Aufgaben innerhalb des Wohnbauunternehmens KSG in Laatzen. Doch als Vorstandsmitglied im Verein Win – Wohnen in Nachbarschaften bei der KSG – bleibt Koch den Langenhagenern etwa beim Runden Tisch oder im Sanierungsbeirat erhalten.

Nun ist die Nachfolge in dem Treffpunkt an der Freiligrathstraße geregelt. Als neue Quartiersmanagerin hat Anette Körner die Leitung von Koch übernommen. Der 51-jährigen Sozialpädagogin steht Anna-Maria Eichhorn zur Seite. Die 26-Jährige absolviert nach ihrem Studium zur Sozialarbeiterin ihr Anerkennungsjahr in Langenhagen.

40 Ehrenamtliche sind in Wiesenau aktiv

KSG-Geschäftsführer und Win-Vorstand Karl Heinz Range wertet das als klares Bekenntnis zu Langenhagen. Die erfolgreiche Arbeit von Koch, die den Quartierstreff vor fünf Jahren aufgebaut hat, werde so auch mithilfe der inzwischen gut 40 Ehrenamtlichen in der Stadt fortgesetzt. Dergleichen werde es aber nicht an allen 20 Standorten der KSG in der Region geben, betont Range. Gleichwohl: Sein Unternehmen wolle ein derartiges Angebot in anderen Städten und Gemeinden mobiler auf die Beine stellen, „um in die Fläche zu kommen“. Doch dort, wo die KSG über mehr als 500 Wohnungen verfügt – etwa in Springe oder Seelze – kann er sich durchaus ebenfalls einen Quartierstreff vorstellen. Erst im November wurde ein derartiger Treffpunkt in Ronnenberg eröffnet.

Anette Körner indes freut sich auf ein bestelltes Feld und will nach eigenen Angaben die erfolgreiche Arbeit von Koch fortsetzen. Sie wolle das „gute Netzwerk“ weitertragen. Derzeit ist sie bereits intensiv dabei, sich bei den Anwohnern in Wiesenau bekannt zu machen. Dabei hilft etwa auch der lebendige Adventskalender im Quartier. „Ich habe schon einen Großteil der Menschen kennengelernt.“ Unterstützt wird sie dabei von ihrer Kollegin Eichhorn. Die 26-Jährige hatte während ihres Studiums ein achtwöchiges Praktikum im Quartierstreff absolviert. „Irgendwie bin ich hier hängen geblieben“, sagt Eichhorn scherzhaft.

KSG will sich um die Menschen kümmern

KSG-Chef Range hebt indes auch hervor, dass das aufgestockte Personal ein Zeichen dafür sei, dass die Arbeit in Wiesenau mehr geworden sei. Er spricht von einem „maßgeblichen Anteil“, um sich um die Menschen im Quartier zu kümmern. Das unterscheide die KSG – Anteilseigner sind die Kommunen der Region sowie die Sparkasse Hannover – von anderen Wohnbauunternehmen. Range spricht von der sozialen Komponente. Auch deshalb ist er der Stadt Langenhagen dankbar, dass sie den Quartierstreff finanziell weiter unterstützt. Erst im Sommer hatten KSG und Stadtverwaltung den bisherigen Vertrag unbefristet verlängert.

Ungeachtet der finanziell schwierigeren Zeiten, auf die die Kommunen angesichts der lahmenden Konjunktur zusteuern, ist Range zuversichtlich, dass der „unbefristete Vertrag Bestand“ haben werde. Ulrich Schmersow, KSG-Aufsichtsratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Win, unterstreicht das, denn „beide Seiten profitieren von dem Angebot“.

„Wir sind überzeugt, wenn wir den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft forcierten wollen, dann geht das über Wohnungsunternehmen, die viele Menschen erreichen“, bekräftigt KSG-Chef Range. In einem Quartier zu wohnen sei das eine, diesen Raum aber auch zu gestalten und mit Leben zu füllen, das andere. Und in Wiesenau sei seine Firma auf einem richtig guten Weg.

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Von Sven Warnecke

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