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16:14 06.09.2012
Karl-Heinz Dahlke leitet in Schulenburg die Arbeiterwohlfahrt und bereitet das dritte Sommercamp für Grundschüler auf einem seit dieser Woche unbewohnten Grundstück vor.
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Schulenburg

Die Sommerferien beginnen im Westen der Stadt mit einem einwöchigen Sommercamp, das die Arbeiterwohlfahrt in diesem Jahr zum dritten Mal organisiert. Gleichwohl: Es gibt eine Premiere. Denn die 35 Ferienkinder werden nicht wie in den Vorjahren auf dem ehemaligen Gelände des Niedersächsischen Jagdklubs toben, auf dem wegen der Trockenlegung der Tonkuhle viele Lastwagen fahren. Sie spielen, malen, und turnen auf einem Grundstück, auf dem bis zu Beginn dieser Woche noch Familie Hermann lebte.

Inzwischen steht das Haus leer, und eigentlich wollte der Flughafen als Eigentümer das Areal räumen. Nun dürfen erst einmal die Camper rein, ehe die Abrissbagger kommen und ein weiteres Gebäude in Schulenburg-Nord der Geschichte angehört. „Wir sind froh, dass der Flughafen die Fläche kostenlos zur Verfügung stellt“, sagt Karl-Heinz Dahlke, in Schulenburg der Chef der AWO. Insgesamt fünf Zelte stellt er mit den Eltern der Ferienkinder zwischen Nadelbäumen und Sträuchern auf, dann kommt das versierte Team der Betreuer. „Die meisten von ihnen arbeiten als Honorarkräfte in der Kinder- und Jugendpflege“, sagt Dahlke. Der Vorteil des diesjährigen Camps: Sollte das Wetter mal ganz schlecht sein, können die Teilnehmer in das inzwischen leer stehende Mehrfamilienhaus umziehen.

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Die Resonanz auf das Camp freut den AWO-Vorsitzenden: „Im ersten Jahr mussten wir noch werben, jetzt ist es ein Selbstläufer.“ Deshalb hat Dahlke das Angebot erweitert: Zum ersten Mal bietet seine Ortsgruppe für Acht- bis Zwölfjährige eine Ferienfreizeit auf der Insel Sylt an. Die Kinder wohnen von Sonntag, 26. August, bis Freitag, 31. August, im AWO-Heim am Dünenstrand in Hörnum. Zielgerichtet arbeitet der Schulenburger damit an der Idee, mehr für junge Familien zu organisieren. „Wie viele andere Vereine suchen auch wir Nachwuchs“, sagt Dahlke und weist auf weitere Bausteine auf diesem Weg hin. So lädt die AWO einmal im Quartal zum Elterntreffen in die Grundschule ein. „Damit holen wir die Eltern dort ab, wo sie sich ohnehin aufhalten“, begründet Dahlke die Verlegung aus dem Dorfgemeinschaftshaus. Die Treffen widmen sich einem bestimmten Thema. „Zuletzt ging es um gesunde Ernährung von Kindern“, berichtet Dahlke. Dabei konnten die Teilnehmer von ganz unterschiedlichen Erfahrungen erzählen.

von Antje Bismark

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