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Umland Langenhagen Nachrichten Immer weniger tappen in die Radarfalle
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00:15 30.04.2017
Die Geschwindigkeitsmessanlage an der Bothfelder Straße verrichtet seit über drei Jahren ihren Dienst. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Seit wenigen Monaten ist er drei Jahre alt. Der Blitzer an der Bothfelder Straße, der offiziell natürlich Geschwindigkeitsmessanlage heißt, trat seinen Dienst am 12. Dezember 2013 an. Er befindet sich in Fahrtrichtung Silbersee in einer Rechtskurve, kurz bevor die Theodor-Heuss-Straße die Bothfelder Straße kreuzt. Grund für den damaligen Bau waren erhebliche Verkehrsverstöße, manche Autofahrer waren dort viel zu schnell unterwegs. „Besonders erfreulich ist, dass die anfänglich festgestellten Geschwindigkeitsverstöße von mehr als 100 Stundenkilometern nur noch selten auftreten“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl.

Erfreulich sei laut Stahl zudem, dass die Anzahl der Verstöße rapide abgenommen hat. Schließlich spricht sich ein solches Messgerät schnell rum, brennt sich zudem ins Gedächtnis der Autofahrer ein. Nach der Statistik der Stadt tappten von Ende 2013 bis Ende 2014 insgesamt 13 515 Verkehrsteilnehmer in die Radarfalle. Dort ist Tempo 50 erlaubt. Im Jahr 2015 zählten die Statistiker 8675 Verstöße, in 2016 gab es 4880 ungewollte Fotos.

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Wichtig ist der Sprecherin zu betonen, dass es in der Bevölkerung oft falsche Annahmen bezüglich des Betriebs der Messgeräte gibt. „Die Überwachung des fließenden Verkehrs obliegt grundsätzlich der Region Hannover. Sie ahndet die Verstöße gegen geltende Geschwindigkeitsvorgaben beziehungsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen.“ Aufgrund einer Vereinbarung kontrolliere die Stadt Langenhagen für die Region die Verkehrsgeschwindigkeit innerhalb ihres Stadtgebietes. Dafür erhalte die Kommune bei der stationären Geschwindigkeitsmessanlage 40 Prozent der Bußgelder, sagt Stahl auf Anfrage weiter.

Aus Sicht der Polizei hat die Blitzanlage ihre Wirkung erfüllt. Denn zwischen der Anlage und der Kreuzung an der Theodor-Heuss-Straße hat sich die Anzahl der Unfälle verringert, weil viele Verkehrsteilnehmer nun mit geringerer Geschwindigkeit unterwegs sind. „Wir hatten in diesem Bereich im Jahr 2013 insgesamt 14 Verkehrsunfälle, in den Jahren danach gab es erfreulicherweise eine Halbierung dieser Ausgangszahl“, sagt Rüdiger Vieglahn, Sprecher der Polizei Langenhagen.

Kurzzeitig außer Betrieb

In der Woche vor Osten hatten Unbekannte die Technik der Geschwindigkeitsmessanlage beschädigt und die Optik mit Tapeband zugeklebt. Im Auftrag der Stadt Langenhagen waren daher Experten im Einsatz und haben die Anlage repariert. Zwischenzeitlich wurde sie geeicht und ist seitdem wieder in Betrieb. Der Stadt entstanden für diesen Vorgang Kosten in Höhe eines vierstelligen Betrags.

Fotostrecke Langenhagen: Immer weniger tappen in die Radarfalle

Von Stephan Hartung

Sven Warnecke 30.04.2017
Sven Warnecke 30.04.2017
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