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Nachrichten Bürgermeister verteidigt Messgerät
Umland Langenhagen Nachrichten Bürgermeister verteidigt Messgerät
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19:54 18.12.2013
Von Antje Bismark
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Langenhagen

„Diesen Standpunkt haben wir in Zusammenarbeit mit der Verkehrsunfallkommission der Polizei ausgewählt“, sagt Fischer und weist die Kritik von Autofahrern zurück, dass die Stadt mit der Anlage nur abkassieren wolle.

Doch längst nicht alle Autofahrer kritisieren, dass die Verwaltung an dieser Stelle die Geschwindigkeit überwacht. Eine Langenhagenerin findet nicht nur den Standort gut gewählt, sie geht noch einen Schritt weiter: „Ich hätte mir gewünscht, dass das Messgerät auf dem Mittelstreifen aufgebaut wird und die Autofahrer in beide Richtungen kontrolliert.“ Wegen ihrer Arbeit fahre sie fast täglich auf der Bothfelder Straße und habe festgestellt, dass sich sehr viele nicht an das Tempolimit hielten. „Es dient doch auch der Sicherheit, wenn Autofahrer vom Gas gehen, wenn sie in die Stadt hineinfahren.“

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Dieser Idee spricht Fischer durchaus einen gewissen Charme zu, er hält sie aber nicht für realistisch: „Um auf dem Mittelstreifen einen Blitzer aufbauen zu können, hätten wir die Fahrbahndecke öffnen müssen.“ Das hätte deutlich mehr gekostet, als die Stadt veranschlagt habe. Zudem seien die Geräte, die beide Fahrtrichtungen überwachten, anfälliger für Vandalismusschäden.

Was ist Ihre Meinung?

Ist der neue Blitzer reine Abzocke? Oder hilft er, das Tempo in einem Verkehrsbereich zu beruhigen, in dem viele Autofahrer Gas geben – vor allem bei Umleitungen nach Staus auf der Autobahn? Über diese Fragen diskutieren die Leser. Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-Mail an langenhagen@nordhannoversche.de oder kommentieren Sie auf haz.de/langenhagen, neuepresse.de/langenhagen oder facebook.com/NordhannoverscheZeitung.

18.12.2013
Gerko Naumann 17.12.2013
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