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Umland Langenhagen Nachrichten Die Feuerwehr-Kinder kommen heim
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00:16 03.07.2017
Von Sven Warnecke
Nichts geht mehr - kein Zelt bleibt trocken: Nach den heftigen Niederschlägen fährt die Langenhagener Jugendfeuerwehr nach Hause.
Nichts geht mehr - kein Zelt bleibt trocken: Nach den heftigen Niederschlägen fährt die Langenhagener Jugendfeuerwehr nach Hause. Quelle: Timo Felker (Feuerwehr)
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Langenhagen

Seit dem 24. Juni leben unter anderem 26 Kinder der Jugendfeuerwehr Langenhagen in dem von der Regionsjugendfeuerwehr ausgerichteten Zeltlager auf dem Gelände der Kooperativen Gesamtschule in Neustadt am Rübenberge (KGS). Dort hatten sich circa 1000 Teilnehmer aus allen Jugendfeuerwehren der Region Hannover getroffen - wie in jedem Jahr in den Sommerferien.

Doch angesichts des Wetters mit starkem Dauerregen haben sich nun die Verantwortlichen aus Langenhagen dafür entschieden, mit den Kindern am Freitagabend nach Hause zu fahren, berichtet Langenhagens Jugendfeuerwehrsprecher Timo Felker. Schweren Herzens, wie er sagt spät am Abend dieser Zeitung sagt. Dabei betont er aber auch, dass das Zeltlager nicht komplett abgebrochen worden sei. Doch die Langenhagener etwa hätten sich für eine Rückzug angesichts der Wassermassen dann doch entschieden.

Ungeachtet der Einsatzintensität der Langenhagener Feuerwehrleute wegen der Überschwemmungen am Donnerstag speziell in Schulenburg habe sich aber erneut "die super Kameradschaft gezeigt", lobt Felker. "Spontan sind zehn Kameraden aus Godshorn, Kaltenweide, Krähenwinkel und Schulenburg mit drei Mannschaftswagen, einem Anhänger und dem Gerätewagen-Logistik angerückt, um das neunköpfige Betreuerteam vor Ort bei der Evakuierung des Zeltlagers zu unterstützen", lobt der Sprecher.

Und die Heimreise der Kinder kommt für die Eltern nicht überraschend: Sie wurden alle telefonisch zuvor informiert - und bekommen ihren Nachwuchs von der Feuerwehr bis ans Haus geliefert, berichtet Felker.