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Umland Langenhagen Nachrichten Ein neues Gesicht für Wiesenau
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21:33 23.06.2013
Von Antje Bismark
Insgesamt elf Millionen Euro investiert die KSG in die neue Quartiersmitte in Wiesenau. Quelle: Antje Bismark
Langenhagen

Vor gut zwei Jahren rollten die Abrissbagger für den ersten Bauabschnitt an, inzwischen setzt ein Kran die Dachkonstruktion für den zweiten und dritten Bauabschnitt auf. Bis Frühjahr 2014 will die KSG die Arbeiten im Bereich der Freiligrath- und August-Bebel-Straße beenden, sodass die Mieter auch in die jetzt noch im Rohbau befindlichen Häuser einziehen können.

Dann hat die KSG als größter Vermieter der Stadt mit insgesamt 1898 Wohnungen in diesem Bereich 14 Häuser mit 77 Wohnungen abgerissen - die alle nicht den heutigen energetischen Standards und Anforderungen in puncto Barrierefreiheit sowie Grundriss entsprachen. Im Gegenzug baute die KSG im ersten Abschnitt 24 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit bis zu 96 Quadratmetern Wohnfläche. Nun folgen 46 Wohnungen und zwei Ladengeschäfte. Die Investitionssumme beträgt für das Gesamtprojekt elf Millionen Euro.

„Damit ermöglichen wir ein modernes attraktives Wohnen in einem anspruchsvollen Umfeld“, sagt KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range beim Richtfest. Mit der Quartiersmitte einher gehe auch ein Strategiewechsel.

KSG feiert Richtfest für 46?Wohnungen und zwei Läden

Gemeinsames Wohnen für Jung und Alt, Anschluss ans Blockheizkraftwerk, großzügige Grundrisse: Beim Blick auf die Neubauten in Wiesenau spricht Karl Heinz Range, Geschäftsführer der Kreissiedlungsgesellschaft, von einem Strategiewechsel. „Die Wohnungswirtschaft muss sich an den demografischen Wandel anpassen“, betont er – und kann sich der Zustimmung von Politikern wie Bürgermeister Friedhelm Fischer und KSG-Aufsichtsratschef, Regionspräsident Hauke Jagau, sicher sein.

Beim Richtfest lobte Fischer die KSG für ihre Investitionen: „Von der Aufwertung des Standorts profitiert nicht nur Wiesenau, sondern die gesamte Stadt.“ Jagau lobte die KSG als fairen Vermieter, der beim Schaffen von Wohnraum nicht auf die Gewinnmaximierung fixiert sei. „Daraus ergibt sich ein zweiter Auftrag: Die KSG macht Projekte, die sich andere nicht trauen“, sagte er und bezeichnete Wiesenau als tolles Beispiel. Dort entstehen bis 2014 sechs Reihenhäuser mit zwölf Wohnungen sowie drei Mehrfamilienhäuser mit 34 Wohnungen in unterschiedlicher Größe und zwei Ladengeschäfte. Zudem plant die Stadt in der angrenzenden Liebigstraße den ersten inklusiven Spielplatz, der die Mitte des Stadtteils ebenfalls aufwerten soll.

Eigens für den letzten Schultag haben sie sich besonders in Schale geworfen: 114 Zehntklässler, die Robert-Koch-Realschule (RKS) am Freitag feierlich verabschiedete. Schulleiter Achim Kirschning überreichte mit den jeweiligen Klassenlehrern die Zeugnisse.

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