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Umland Langenhagen Nachrichten Schauspieler Daniel Axt hat ein Heimspiel
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13:37 23.01.2018
Die Regiesseure Max Ahrens (von links) und Maik Lüdemann mit Schauspieler Daniel Axt bei der Premiere von "Lukas taucht" in Langenhagens CineMotion. Quelle: Patricia Chadde
Langenhagen

 Nachdem Daniel Axt 2011 sein Abitur an Langenhagens IGS gemacht hatte, zog es ihn nach New York. Dort konnte er ein Jahr an der Schauspielschule Neighbourhood Play House studieren und natürlich internationale Erfahrungen sammeln. Was Daniel Axt, Jahrgang 1991 besonders freute: auch im zweiten Jahr durfte er dort weiter an seiner Begabung feilen. "Man wird zum zweiten Jahr eingeladen und kann sich nicht einfach einschreiben", erläutert der erfolgreiche Schauspieler (“Drachen zähmen“) und Synchronsprecher das Prozedere, das ihm ein weiteres Jahr in der Weltstadt New York bescherte. 

Inzwischen ist Axt als Theater-, aber auch als Film-Schauspieler gut gebucht. Wie das dann aussehen kann, erlebten die zahlreichen Premierenbesucher jetzt an einem Nachmittag in Langenhagens Cinemotion. Denn die Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann von der Medienakademie Hamburg stellten mit ihrem Debütfilm "Ein Hase im Dezember" ihr Filmprojekt aus dem dritten Semester vor. Im Anschluss wurde dann ihr aktueller Streifen "Lukas taucht" mit Daniel Axt als einen der Hauptdarsteller präsentiert. 

Den Premierenbesuchern gefiel das Gesehene. Neben dem Filmerlebnis bestand auch großes Interesse an der Entwicklung von Filmstoffen sowie an den unterschiedlichen Erfahrungen der drei Filmschaffenden. Denn der Drehbuchschreiberin gelang ebenso wie den Regisseuren und Schauspielern eine berührende Auseinandersetzung mit dem existentiellen Thema "Wie soll es nach der Schule weitergehen, was wünsche ich mir von meinem Leben und was kann ich selber dafür tun". 

Cinemotion-Theaterleiterin Ulla Petzelt war jedenfalls vom aufgeschlossenen Publikum und ihren Gästen begeistert. Denn die Teilnehmer ließen sich nach dem rund einstündigen Filmprogramm jede Menge Zeit für Fragen und Diskussion. "Die Spielfreude ist euch anzumerken", freute sich auch Lotta Repenning, die wie Constantin Jacob von Seiten des Veranstalters K-Motion die Gesprächsrunde der Filmpremiere moderierte und für die Firma arbeitet, die die Filmproduktion auch finanziell unterstützt hatte. "Wir fördern den Filmnachwuchs nach Kräften" fasste Jacob das Engagement des Kinobetreibers zusammen. 

Dabei kam eine Frage auf, die mit dem Filmplot und den Schauplätzen gar nichts zu tun hatte, denn im Abspann stand: "In Gedenken an Daniels Fahrrad". Der Langenhagener Schauspieler konnte aufklären, schließlich hatte er sein Zweirad an der Walsroder Straße gekauft und am Hamburger Drehort auch ordnunsgemäß angeschlossen. Dennoch kam das Fahrrad während eines Drehpause abhanden, während Axt nur Augen für das Fußballspiel von Hannover 96 hatte. 

Auch wenn diese kleinen Geschichte nur für einen Verweis im Abspann taugte, hatten die insgesamt vier jeweils 16-stündigen Drehtage großen Eindruck hinterlassen, schließlich ging es um das ganz klassische Thema eines jungen Menschen, der nicht recht weiß, wohin mit sich und seinem Leben. Da bot sich ein humorvoller Blick auf jene Entscheidungen im Leben an, die wegen der möglichen Tragweite oft schwerfallen. Was will ich werden? Wo studieren? Und muss man wirklich seine Träume aufgeben? Zusammen mit den Regisseuren Max Ahrens und Maik Lüdemann konnte Daniel Axt beweisen, dass die drei mit ihrer eigenen Berufswahl schon mal ins Schwarze getroffen haben. Übrigens auch Dank guter Lehrer in der Video AG (Maik Lüdemann) sowie engagierter Eltern, die ihren Kindern gerne Schützenhilfe auf dem Weg zum Traumberuf leisteten, wie die Akteure zu berichten wussten. Natürlich hatten sich die stolzen Eltern auch unter das Premierenpublikum gemischt und filmten die muntere Diskussion eifrig mit - das hatten sie sich bestimmt von ihren Kindern abgeguckt.

Von Patricia Chadde

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