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Nachrichten Gesprengter Blitzer: Auch Stadt muss zahlen
Umland Langenhagen Nachrichten Gesprengter Blitzer: Auch Stadt muss zahlen
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18:52 23.01.2014
Von Rebekka Neander
Benjamin Hahnemann von der Polizei Langenhagen hatte damals die Spuren am zerstörten Blitzer gesichert. Quelle: Antje Bismark
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Langenhagen

Bernd Niebuhr, Justitiar der Stadt, sagte jetzt im Verkehrsausschuss: „Wir haben nur eine Versicherung gefunden, die bereit war, den Blitzer gegen Vandalismus zu versichern. Dafür haben wir aber eine Selbstbeteiligung von 25 Prozent akzeptieren müssen.“ Wer die Anlage in der Nacht zwischen 1.15 und 1.30 Uhr beschädigt hat, versucht die Polizei Langenhagen nun zu ermitteln. In den zehn Tagen, in denen die Anlage an der Bothfelder Straße in Betrieb war, dokumentierte sie laut Niebuhr mehr als 1000 Verstöße. Zehn darunter enden mit einem Fahrverbot für die ermittelten Fahrer der Autos. „Der Spitzenreiter war mit 109 Stundenkilometern an der Stelle unterwegs“, sagte Niebuhr und unterstrich noch einmal die Sinnhaftigkeit der umstrittenen Anlage.

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Noch etwa zwei Wochen wird die Reparatur laut Niebuhr dauern. Die Anlage messe zwar auch weiterhin, doch dürften die Überschreitungen nicht verwertet werden. Wegen der Detonation sei die Eichung anfechtbar. Auf Wunsch der Politiker wird die Stadtverwaltung in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses eine Statistik über die Geschwindigkeitsverstöße und die dafür ausgesprochenen Bußgelder vorlegen.

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