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Nachrichten Hoppenstedt ist von Wasserwelt beeindruckt
Umland Langenhagen Nachrichten Hoppenstedt ist von Wasserwelt beeindruckt
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00:15 10.07.2017
Hendrik Hoppenstedt lässt sich den Baufortschritt der Wasserwelt erklären. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Langenhagen kann stolz auf sich sein. Ich kann Ihnen nur ein dickes Kompliment aussprechen“, sagte Hoppenstedt und richtete sein Lob an die anwesenden Mitglieder von Rat und Verwaltung. Stadtbaurat Carsten Hettwer und Betriebsleiterin Heike Basse führten Hoppenstedt, der an diesem Tag ein volles Programm hatte und neben der Wasserwelt und der Mobilen Jugendarbeit auch den Flughafen besuchte und abends in Kaltenweide beim Ortsgespräch referierte, zuvor über das Gelände. Mittlerweile ist die Baustelle schon mehr als eine solche: Dass dort in rund drei Monaten der Badespaß beginnen kann, ist bereits deutlich zu erkennen.

Erster Spatenstich im März 2015, Einhaltung der Baukosten von 27 Millionen Euro und 48 am Bau beteiligte Firmen – die Rahmenbedingungen kamen genauso zur Sprache wie die erwarteten Besucherzahlen von 230 000 pro Jahr (davon 60 000 aus Vereinen) und die Maße des Sportbeckens von 16,60 Meter Breite und zwei Metern Tiefe. „Damit erfüllen wir die Vorgaben für Schwimmmeisterschaften und Wasserball“, sagte Hettwer. Und noch einen weiteren Standard erfüllt die Wasserwelt – zur eigenen Überraschung. Denn, dass die Außenrutsche mit 93 Metern eine der längsten in Norddeutschland ist, war zwar bekannt. „Aber bei uns hat sich jetzt die Deutsche Rutschen-Vereinigung gemeldet und angefragt, ob sie hier Meisterschaften austragen können“, berichtet Hettwer.

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Apropos Überraschung: Die Stadt Langenhagen möchte Details der Wasserwelt noch geheim halten, um der Bevölkerung zum Start ein größtmögliches Aha-Erlebnis für die Schwimm- und Sauna-Bereiche zu bieten. Was aber schon klar ist: Es wird zwei separate Eingänge geben: einen für die Öffentlichkeit sowie einen Nebeneingang für Vereine beziehungsweise Schulen. Dies verhindert, dass es bei der Ankunft von Schulklassen großes Gedränge im Foyer des Haupteingangs gibt, berichtete Hettwer gegenüber Hoppenstedt und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich habe früher mal als Bademeister gearbeitet und weiß, auf was man alles achten muss.“

Fotostrecke Langenhagen: Hoppenstedt ist von Wasserwelt beeindruckt

Von Stephan Hartung

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