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Umland Langenhagen Nachrichten IGS holt sich den Kulturkomet
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17:11 01.07.2015
Von Sven Warnecke
Die Kinder des heutigen siebten Jahrgangs der IGS bei der Preisverleihung im Ballhof in Hannover. Quelle: Helge Krückeberg
Langenhagen

25 Schulen aus der Region Hannover hatten sich für den alle zwei Jahre verliehenen Preis mit ihren Projekten beworben. Die achtköpfige Fachjury entschied sich für drei Beiträge, unter denen der mit 10.000 Euro dotierte Preis aufgeteilt wird: das Hannah-Arendt-Gymnasium aus Barsinghausen für die Ausstellung „Joyeux noël“, die Goetheschule Hannover für das Commedia dell’arte-Stück „Mirandolina“ sowie die IGS Langenhagen für das Theater- und Schreibprojekt „Die Elisenstraße“.

Darin erzählt ein ganzer Jahrgang - immerhin 180 Schüler - unter Leitung von Hendrik Becker vom Theater Löwenherz die fiktive Geschichte der jüdischen Familie Stern und anderer Bewohner der ebenfalls fiktiven Elisenstraße zwischen 1933 und 1945. Dabei übernahm jede der sechs Klassen ein Ereignis in dieser Zeit. Szenen waren etwa der Judenboykott, die Bücherverbrennungen, die Reichspogromnacht, die Judensterne sowie Flucht und Auswanderung. In einer Abschlussveranstaltung wurden alle Ereignisse an der Elisenstraße vor Mitschülern, Lehrern und Eltern in einer großen Aufführung vorgestellt. Gleichzeitig wurden weitere Arbeitsergebnisse aus dem fächerübergreifenden Unterricht zum Thema „Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“ in Deutsch, Gesellschaftslehre und Religion ausgestellt.

„Ein ebenso kreatives wie hochwertiges Theater- und Schreibprojekt, das ein schwieriges Thema schülergerecht bearbeitet“, lobte Jury-Mitglied und Laudatorin Marlis Drevermann, Schul- und Kulturdezernentin der Stadt Hannover. „Das Projekt wirkt in die ganze Schule.“ Möglich sei dies durch das herausragende Konzept des Theaters Löwenherz geworden.

„Die Siegerprojekte vermitteln auf inspirierende Art und Weise kulturelle Bildung an junge Menschen und gehen mit leuchtendem Beispiel voran“, teilte die Jury ferner mit.

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