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Umland Langenhagen Nachrichten Tischtennis sticht beim MTV heraus
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17:39 04.02.2018
Hans-Hermann Roggendorf (links) und Regina Reimers-Schlichte (rechts) gratulieren der Mannschaft des Jahres mit Julie Klapproth (von links), Anna Rump, Kateryna Somova, Liming Xu, Jessika Xu und Trainer Stephan Hartung. Quelle: Dietzsch
Engelbostel

 Eine Jahresversammlung muss nicht immer nur ein Rückblick sein. Beim MTV Engelbostel-Schulenburg ist das Thema Sportstätte – seit Jahren kämpft der Verein um eine neue Sporthalle – zur Sprache gekomen. Wie berichtet, wurde im Rat der Stadt ein Antrag des Vereins abgelehnt worden, einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro für den Bau eines zweiten Mehrzweckraums zu gewähren.

„Wir sind nicht nur Bittsteller, sondern wollen 40.000 Euro dafür selbst investieren“, betonte der MTV-Vereinsvorsitzende Hans-Hermann Roggendorf. Dennoch sei er guten Mutes, „dass es für 2019 was wird, denn den Antrag auf eine Baugenehmigung werden wir stellen“. Anwesende Ratsmitglieder machten deutlich, dass ein Formfehler seitens des Sportrings Langenhagen ursächlich für die Ablehnung des Antrags war.

Und natürlich geht es in einem Sportverein auch um sportliche Ereignisse –auch im Rückblick in der Jahresversammlung. Nach guter Tradition zeichnet der MTV einen Sportler des Jahres und eine Mannschaft des Jahres aus. Prinzipiell können die Geehrten aus allen der insgesamt zwölf Abteilungen kommen – großer Abräumer war diesmal aber die Tischtennis-Abteilung.

Zum Sportler des Jahres kürte der MTV den erst elf Jahre alten Anton Keding.

Die MTV-Vorstandsspitze mit Hans-Hermann Roggendorf und Regina Reimers-Schlichte, nimmt den Sportler des Jahres, Anton Keding, in die Mitte. Quelle: Dietzsch

Er gewann 2017 mehrere Turniere, darunter die Bezirksmeisterschaften im Einzel und Doppel. Außerdem gehört er zu den besten Spielern seiner Altersklasse im gesamten Bundesland. Anton ist fester Bestandteil des Kaders vom Tischtennis-Verband Niedersachsen (TTVN), wo er drei Mal in der Woche im dortigen Stützpunkt trainiert. Im Vorjahr wurde er für 25 Lehrgangstage vom TTVN nominiert. Auch die Mannschaft des Jahres ist in der Abteilung Tischtennis zu Hause: Das erste Damenteam stieg im April in die Oberliga auf, dort steht sie als Neuling erneut an der Tabellenspitze – es zeichnet sich der Durchmarsch in die Regionalliga ab, die wäre die letzte Spielunterklasse unterhalb der Bundesliga-Ebene. „Auf die Entwicklung in dieser Abteilung sind wir sehr stolz. Und eine solch hohe Spielklasse ist bei uns im Verein außerordentlich“, lobte Roggendorf.

Spannend wird es indes, wie es beim MTV mit der Chefposition weitergeht. Roggendorf hatte vor geraumer Zeit angekündigt, dass er sich nun endgülitg im Februar 2019 nicht mehr zur Wahl stellen wird, „mit dann 77 Jahren, es müssen jüngere Leute ran“. Was jedoch beim MTV jeder weiß: Roggendorf ist wichtig an der Spitze des Vereins. Schließlich hat er seit Jahren immer wieder den Finger gehoben und entsprechende Diskussionen mit der Langenhagener Politik und Verwaltung angeschoben. Etwa bei Themen wie einer zweiten Sporthalle oder anderen Projekten, wie jetzt beim geplanten Bau eines neuen Mehrzweckraums. Denn, so wird seit Jahren befürchtet, dass der westliche Teil Langenhagens stiefmütterlich behandelt werden würde. Mit einem komplett neuen Gesicht an erster Stelle müsste erst noch eine neue Autorität im Verein gegenüber den diversen kommunalen Gremien erwachsen. Genau aus diesem Grund wünschen sich viele Mitglieder ein Weitermachen Roggendorfs – über die von ihm selbst gesetzte Frist hinaus.

Von Sven Warnecke

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