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Nachrichten Schulenburg-Nord: Schranke findet wenig Anklang
Umland Langenhagen Nachrichten Schulenburg-Nord: Schranke findet wenig Anklang
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17:57 08.10.2013
Ein Traktor von Dietmar Grundey passt noch zwischen den geparkten Fahrzeugen an der Straße Schulenburg-Nord durch. Für einen Mähdrescher wird es aber eng, wenn viele Flugzeugbeobachter vor der Schranke am Straßenrand parken. Quelle: Jarolim-Vormeier
Langenhagen

Unerlaubtes Abladen von Asbestplatten, Altölkanistern und Grünabfällen sind nach Auskunft der Immobilien-Verantwortlichen des Flughafens Gründe, warum die Straße für die Öffentlichkeit gesperrt werden soll. Zudem werden an der Straße Schulenburg-Nord Wettrennen sowie Trinkgelage veranstaltet, die der Flughafen auf Dauer nicht mehr dulden will.

Flughafenmanager Michael Hesse und sein Mitarbeiter Mario Honkomp konnten die Bedenken des Ortsrats Schulenburg zunächst ausräumen. „Pächter von Wiesen, Ackerlandbesitzer, Polizei, Bundespolizei sowie Spaziergänger und Radfahrer können dort auch künftig passieren“, versicherte Honkomp. Seinen Angaben zufolge können auch Beobachter von Flugzeugen weiterhin Maschinen an den Start- und Landebahnen fotografieren. Aber: „Parken müssen die Spotter am Wegesrand“, sagte der Flughafenmitarbeiter. Noch bis zum Frühjahr sollen weitere drei Häuser in Schulenburg-Nord abgerissen werden. Da die Straße dann als öffentliche Zuwegung nicht mehr benötigt wird, will der Flughafen dann an der Straße Schulenburg-Nord eine Schranke montieren, die lediglich für einen bestimmten Kreis geöffnet werden soll. Die Anfahrtmöglichkeit für die Spotter würde mit der Schranke enden.

„Am Wendehammer parken zwischen 100 und 150 Wagen, wenn ein interessantes Modell landet“, sagte indes Ortsbürgermeister Dietmar Grundey. Als Pächter von Wiesen schätzt er, dass es mit den landwirtschaftlichen Maschinen schon eng wird. Auch Engelbostels Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke hält nichts von den geparkten Autos am Wegesrand.

Wann die Schranke tatsächlich aufgestellt wird, hängt zunächst von der Politik ab. Eine weitere Aussprache gibt es im Verkehrsausschuss am 24. Oktober und im Rat am 4. November. Zudem: Nach Angaben von Helmut Büch vom städtischen Fachbereich Planen und Bauen haben Anlieger eine Einspruchsfrist von drei Monaten. „Demnach ist die Realisierung der Schranke vakant und somit erst im ersten Halbjahr 2014 möglich“, erklärte Honkomp.

Unseren Blog zu Schulenburg-Nord finden Sie auf schulenburg-nord.haz.de.

Katerina Jarolim-Vormeier

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